Warum Weintrauben so gesund sind

Weintrauben: gesund und schmackhaft.
Weintrauben: gesund und schmackhaft.

In unseren Breiten war die Weinernte auch in diesem Jahr wieder ertragreich, die unter Kennern natürlich Lese oder Herbsten heißt. Das Jahr 2016 scheint also als gutes Weinjahr in Erinnerung zu bleiben, vor allem was die Süße der Trauben betrifft.

Bedeutung hat der heimische Ertrag vor allem für die Weinherstellung. In vielen traditionellen Anbaugebieten Deutschlands freut man sich nun schon auf das Ergebnis des Kelterns. Dabei ist die Verarbeitung zu Wein nur eine von vielen Verwendungen der süßen Trauben, wenn auch die bedeutendste. 

Verwendung von Weintrauben im Überblick

Der Anbau von Weintrauben für das Keltern und Tafeltrauben zum Verzehr ist wirtschaftlich sehr bedeutend, weltweit liegt das Obst an zweiter Stelle aller Arten.

Davon werden

  • 80% zu Wein verarbeitet,
  • 10% gehen als Tafeltrauben in den Handel und
  • 10% werden als Rosinen angeboten. 

Die Trauben findet man das ganze Jahr über im Obstregal, schließlich werden sie überall in der Welt angebaut.

Darum sind Weintrauben so gesund

Das gesunde Obst enthält

  • reichlich Kohlenhydrate,
  • die Vitamine A, E, K, B und C,
  • Biotin und Folsäure.
  • Aber auch Kalium, Kalzium, Phosphor, Magnesium und Eisen sind üppig in ihnen vorhanden.
  • Von erheblicher Bedeutung sind daneben ihre sekundären Pflanzenstoffe, die nicht nur krebshemmende Wirkung haben sollen, sondern auch Entzündungen entgegenwirken und den Blutdruck deutlich mindern. 

Gartenbista-Tipp: Da Tafeltrauben nicht nachreifen, sollten  nur ausgereifte und unbeschädigte Früchte gekauft werden, die auch noch ihren Duftfilm besitzen. Das ist die wachsige Schicht auf den Trauben. Sie lassen sich immer nur wenige Tage frisch halten, was am besten im Kühlschrank gelingt. Beliebt ist ihre Verwendung auf Torten, im Obstsalat, als Gelee oder Marmelade. Auch Traubensaft lässt sich hervorragend gewinnen, der mit überraschend wenig Kalorien eine gesunde Alternative bietet. 

Herstellung von Rosinen aus Weintrauben

Die beliebten Rosinen, die nicht nur in Kuchen oder Weihnachtsstollen Verwendung finden, kann man sich übrigens

Qualitätsprüfung vor der Weintrauben-Ernte.
Qualitätsprüfung vor der Weintrauben-Ernte.

auch selbst herstellen.  Dazu werden gewaschene Tafeltrauben auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech mehrere Stunden bei etwa 50 °C im Backofen getrocknet. So richtig gut gelingt das nur mit einer kernlosen Sorte.

Feinschmecker, die Sultaninen oder Korinthen bevorzugen, sollten sich besser im Handel oder auf Märkten umsehen. Die Herstellung dieser Rosinen ist handwerklich anspruchsvoll und erfordert im Übrigen den Einsatz besonderer Traubensorten.

Gartenbista-Tipp: Schlussendlich ist auch das Traubenkernöl ein Produkt der süßen Früchte, was zu den kostbarsten Ölen in der Küche zählt: Traubenkernöl, kaltgepresst, 100% Naturprodukt, 250 ml

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Deyan Georgiev, NullPlus – Fotolia.com


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