Sommergrippe: Dauer & Behandlung

Sommergrippe Dauer & Ursachen
Sommergrippe Dauer & Ursachen

Die Nase trieft, der Hals kratzt, der Kopf schmerzt. Ein allgemeines Krankheitsgefühl macht sich breit, man fühlt sich schlapp und müde, mitunter kommen sogar Fieber, Durchfall sowie Erbrechen hinzu und das im Sommer bei besten Temperaturen! Umgangssprachlich heißt die durch Viren verursachte Infektion „Sommergrippe“ – es handelt sich dabei aber um die gleichen Viren, die auch im Winter für eine Erkältung sorgen. Die Sommergrippe Dauer und Behandlung ist im Grunde genau dieselbe wie bei der Grippe im Winter.

Sommergrippe Dauer und Ursachen

Ausgelöst wird eine Sommergrippe häufig durch lange Autofahrten mit eingeschalteter Klimaanlage. Diese trocknet die Schleimhäute aus, die dann anfälliger für Viren oder Bakterien werden.

Aber auch

  • Zugluft,
  • starkes Schwitzen,
  • langes Schwimmen
  • und die damit einhergehende Auskühlung des Körpers
  • sowie eine zu geringe Flüssigkeitszufuhr

haben denselben negativen Effekt für unsere körpereigene Abwehr. Es können auch lange Sonnenbäder bei Hitze zu einer Sommergrippe beitragen, da die durch die UV-Strahlung geschädigten Hautzellen das Immunsystem durch „Reparaturarbeiten“ ablenken. In der Regel ist so einer sommerliche Erkältung harmlos und die Symptome klingen nach einer Woche auch schnell wieder ab.

Ein gestärktes Immunsystem verhindert die als „Sommergrippe“ bekannte Erkältung in den Sommermonaten, die sich mit Schnupfen, Husten und Fieber äußert.

Tipps für ein starkes Immunsystem

Wer es scharf möchte, darf bei einer Erkältung etwas öfter zu Chili, Pfeffer und Co. greifen. Paprika ist reich an Vitamin C und enthält auch Inhaltsstoffe, die das Wachstum von Bakterien und Viren hemmen können. Je höher der Capsaicin-Anteil in Paprika ist , desto feuriger schmecken sie. Chilis gehören zu den besonders scharfen Paprikasorten.

Bei einer Grippe sollte man viel trinken.
Bei einer Grippe sollte man viel trinken.

Durch die scharfen Stoffe wird die

  • Durchblutung der Schleimhäute gefördert
  • und die Nase beginnt zu laufen.

Dadurch können Bakterien oder Viren besser abtransportiert werden. Schärfer gewürzte Suppen wirken schweißtreibend und sind bei einer Erkältung auch sehr beliebt. Gegen die verstopfte Nase helfen außerdem Nasenspülungen mit Salzwasser.

Das befreit die Nase:  Zunächst 1 gestrichener Teelöffel Meersalz in 1/8 l Wasser aufkochen und abkühlen lassen. Mit Hilfe einer Pipette mehrmals täglich in die Nase geben. Zudem sollte man viel trinken, damit die Schleimhäute feucht bleiben und klimatisierte Räume meiden, da diese somit schneller austrocknen.

Damit die Haut nicht auskühlt, sollte man verschwitzte Sachen oder nasse Bademode zeitnah auswechseln. Zudem sollte man kalte Füße vermeiden, damit sich die kleinen Blutgefäße an der Oberfläche nicht zusammenziehen und somit die Durchblutung schlechter wird, auch die von Schleimhäuten der Blase und Nase. Ausdauersport machen.

Drei Mal in der Woche für eine halbe Stunde

  • laufen,
  • Rad fahren
  • oder schwimmen

stärkt das Immunsystem genau wie eine Kalt-warme Dusche. Dabei mit kaltem Wasser anfangen und aufhören.

Unser Kauf-Tipp: Manuka Health Mund- und Rachenspray MGO 400+, 30 ml Pumpflasche

Hilfreiche Lebensmittel bei einer Grippe

Man sollte viel Vitamin C zu sich nehmen um das Immunsystem zusätzlich zu stärken (zum Beispiel in einem Salat oder als Gewürz zum Essen). Dazu tragen folgende Obst- und Gemüsesorten bei:

  • Zitronen,
  • Paprika,
  • Äpfel,
  • Petersilie,
  • Thymian,
  • und Rosmarin.

Meerrettich hemmt Bakterien

Hauptwirkstoff der Wurzel sind Senföle. Sie wirken wie Antibiotika, vernichten Erkältungserreger und lösen bei Schnupfen den Schleim. Esse täglich 20 g frisch geriebenen Meerrettich. Im Kühlschrank bleibt er ungeschält bis zu einem Jahr frisch.

Gartenbista-Tipp: Ein gutes Mittel bei Grippe durch ihre keimabtötende Wirkung ist diese Mischung für die Duftlampe: 10 Tropfen Zitronen-Öl, 7 Tropfen Lavendel-Öl und einen Tropfen Thymian-Öl.

Weißkohl stillt Hustenreiz

Aus Kohl kann man einen wirksamen Hustensaft herstellen. Dazu einen halben Weißkohl im Entsafter auspressen. Saft im Kochtopf erwärmen, mit Honig abschmecken. Mehrmals täglich ca. 4-5 EL davon mit etwas warmem Wasser vermischen und langsam trinken.

Dampfbad gegen Husten und Bronchitis

Nimm 20 g Thymiankraut, 20 g Kamillenblüten und 20 g Fenchel. Gib die Kräuter in einen großen Topf und fülle ihn mit 4 l heißem Wasser auf. Diese Mischung sollte man 10 Minuten lang ziehen lassen. Inhaliere dann über dem Topf. Auf diese Art sollte man zweimal täglich 15 Minuten lang inhalieren.

Zink schützt die Schleimhäute

Das Spurenelement Zink hilft, einer Erkältung vorzubeugen, zeigt aber auch bei einer bereits ausgebrochenen Erkältung Wirkung. Zur Vorbeugung empfiehlt es sich, täglich zwischen 15 bis 30 Milligramm Zink einzunehmen. Bei einer bereits ausgebrochenen Erkältung kann Zink durch seine Schutzfunktion die Dauer der Erkältung verkürzen.

Größere Mengen an Zink sind in

  • Austern,
  • Rindfleisch,
  • Fisch,
  • Meerestieren

und Milchprodukten enthalten. Durch die gleichzeitige Einnahme von Vitamin C wird die Wirksamkeit von Zink erhöht.

Preiselbeer-Kur – Hilfe bei Blasenentzündung

Bei einer akuten Blasenentzündung eignen sich Lutsch-Tabletten. Diese enthalten den Wirkstoff in einer erhöhten Konzentration. Die Lutschtabletten enthalten zusätzlich Vitamin C, das den pH-Wert vom Urins erhöht.

Unser Kauf-Tipp: Preiselbeere-Extrakt, 500 mg, 60 Veggie Caps – Futurebiotics

Ein altes Hausmittel gegen Fieber

Man taucht ein Paar Baumwollstrümpfe in lauwarmes Essigwasser ein und zieht sie dann nass an. Über die nassen Strümpfe ein Paar Wollsocken ziehen. Wenn die Strümpfe wieder trocken sind, einfach erneut mit Essigwasser tränken.

Bei Halsschmerzen – Gefrorene Ananas

Ananas enthalten das Enzym Bromelain, das entzündungshemmend wirkt und die Zellen des Immunsystems aktiviert. Aufgrund dieser Wirkung können die gesunden Tropenfrüchte auch dazu beitragen, Halsschmerzen zu lindern. Es wird eine frische Ananas in mundgerechte Stücke geschnitten und diese Stücke werden dann anschließend eingefroren. Sobald die Stücke gefroren sind, kann man immer wieder ein Stückchen Ananas aus dem Gefrierfach holen und lutschen. Die Entzündung im Hals wird bekämpft und die Kälte lindert zusätzlich die Schmerzen.

Lavendel-Majoran-Umschlag

Ein kühlender Umschlag mit aromatischem Lavendelwasser und Majoranöl hilft gegen Kopfschmerzen, z.B. bei Erkältungskrankheiten. 3 EL Lavendelwasser plus 5 Tropfen Majoranöl in ca. 0,5 l kaltes Wasser geben. Leinentuch ins Wasser tauchen, auswringen und auf Schläfen und Stirn legen. Einwirken lassen, bis der Wickel warm geworden ist.

Unser Kauf-Tipp: Manuka Health MGO 400 plus Zitronen Lutschbonbons, 1er Pack (1 x 120 g)

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Mkrberlin, LadySuzi – Fotolia.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.