So kann man zu viel Schweiß verhindern

Schweiß verhindern und vorbeugen.
Schweiß verhindern und vorbeugen.

Schweiß verhindern und vorbeugen: Die menschliche Haut ist übersät mit Millionen kleiner Schweißdrüsen. Sie sorgen dafür, dass täglich mindestens ein halber Liter Flüssigkeit verdunstet und die Körpertemperatur damit stabil gehalten werden kann. Obwohl wir alle schwitzen, hat der Schweiß ein schlechtes Image. Dabei ist aber vieles mit Vorurteilen behaftet. Das fängt schon mit dem Geruch an, den der Schweiß eigentlich gar nicht besitzt.

So entsteht Schweiß

Die Absonderungen der Schweißdrüsen sind wässrig, salzhaltig und geruchsneutral. Auf der Hautoberfläche wirkt dieser Film kühlend bei der Trocknung an der Luft. An den Stellen, an denen der Abfluss gehemmt ist, kommt es zum Stau.

Vor allem im

  • Achsel-
  • und Genitalbereich

sind schnell Bakterien im Spiel, die das Sekret zersetzen. Schon beginnt die Geruchsentwicklung, deren Fortschreiten durchaus lästig werden kann. Ob jemand prinzipiell viel oder wenig schwitzt, ist dabei genetisch bedingt und lässt sich kaum beeinflussen.

Ursachen: Schweiß verhindern

Auch Stress und Nervosität können grundsätzlich zur Schweißbildung anregen. Es gibt aber auch Erkrankungen und begünstigende Faktoren, die das Schwitzen stark beeinflussen.

So ist Übergewicht ebenso ein Indikator für eine starke Schweißbildung, wie Alkohol und scharf gewürztes Essen. Daneben gibt es noch verschiedene Symptome übermäßiger Schweißbildung, die es ärztlich abzuklären gilt.

Gartenbista-Tipp: Dass man mit Schweiß auch Gewicht verliert, ist allerdings ein Märchen. Die verlorene Flüssigkeit muss wieder aufgefüllt werden. Tut man das nicht gewissenhaft, gibt es sehr schnell erhebliche körperliche Auswirkungen. Ein Flüssigkeitsmangel führt erst zum deutlichen Sinken der Leistungsfähigkeit, dann recht schnell zur lebensgefährlichen Dehydration.

Viel Flüssigkeit ist wichtig
Viel Flüssigkeit ist wichtig

Deshalb ist auch die Auffassung fatal, mit wenig Flüssigkeitsaufnahme sinke die lästige Schweißbildung.  Diese gilt es nicht zu unterbinden, der richtige Umgang damit ist gefragt.

Leichte Kleidung ist vor allem hilfreich, um die Verdunstung zu gewährleisten. Ein ordentliches Maß an Körperhygiene hilft, die Geruchsbelastung im Zaum zu halten. Die wichtigste Maßnahme dabei ist Waschen. Das beste Deo kommt nicht gegen alten Schweiß an.

  • Während aber Deodorants lediglich die Bakterien stoppen sollen und durch Parfümzusätze die Gerüche überdecken,
  • vermindern Antitranspirants die Schweißentstehung durch Verengung der Drüsen.

Probate Hilfsmittel sind in jedem Fall Produkte mit Salbei-Extrakten. Daneben ist Salbei-Tee auch als Flüssigkeitsergänzung zu empfehlen.

Unser Buch-Tipp: Hilfe, ich schwitze. Ursachen, Phänomene, Therapien

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Rido, Kieferpix – Fotolia.com


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