Schokolade: Ungesund oder gesund fürs Herz?

Zartbitterschokolade enthält wertvolle Pflanzenstoffe.
Zartbitterschokolade enthält wertvolle Pflanzenstoffe.

In Zartbitterschokolade stecken wertvolle Pflanzenstoffe, die sich positiv auf Herz, Gehirn und Durchblutung auswirken. Im folgenden Artikel erfahren Sie, welche weiteren positiven Wirkungen Schokolade hat.

Positive Wirkung auf die Gesundheit

Die Erkenntnis ist nicht ganz neu: Regelmäßiger Genuss von Schokolade unterstützt die Gesundheit des Körpers in vielfältiger Weise.

Oft wird diese Behauptung noch bestritten und ins Lächerliche gezogen. Doch viele wissenschaftliche Studien haben inzwischen detaillierte Einblicke in die Vorgänge gewinnen können, die von den Inhaltsstoffen der Schokolade ausgelöst werden. Dabei geht es nicht um das zügellose Schlemmen unterschiedlichster Kreationen, vielmehr um das bewusste Essen einiger Stücke dunkler Schokolade am Tag.

Während Vollmilchschokolade und weitere Abwandlungen sehr viel Fett und Zucker mitbringen, ist dunkle Schokolade vor allem durch den Kakao geprägt.

Die in ihm enthaltenen Polyphenole und Flavanoide sind es, die den zarten Schmelz so lobpreisen. Beides sind Antioxidantien, also die natürlichen Gegner der freien Radikalen. Letztere verursachen bekanntlich im menschlichen Körper Krebs, Arthritis und Infarkte aller Art. Daneben hat man festgestellt, dass die Flavanoide auch einen Blutdruck senkenden und Blutzucker regulierenden Effekt haben.

Gartenbista-Tipp: Bekannt sind ähnliche Ergebnisse aus den Beobachtungen beim Genuss von Grüntee oder Schwarztee.

Auch hier sind die Flavanoide verantwortlich für die positiven Wirkungen. Der antioxidative Effekt besteht darin, dass Stresshormone geblockt und Bakterien abgetötet werden. Damit können Entzündungen gar nicht erst entstehen, was letztlich auch positive Auswirkungen auf das Allgemeinbefinden und die Psyche hat.

Buch: Gesund mit Schokolade

Schokolade: Kakaobohnen

Kakaobohnen: hoher Gehalt an Flavanoiden.
Kakaobohnen: hoher Gehalt an Flavanoiden.

Im Unterschied zum Tee wurde aber im Kakao ein viermal so hoher Anteil an den Wirkstoffen der Flavanoide festgestellt. Das heißt, die postiven Effekte sind hier deutlich verstärkt.

Dies bleibt aber nur gesichert, soweit die verarbeiteten Kakaobohnen über eine hohe Qualität verfügen. Um den Anteil an den Flavanoiden möglichst hoch zu halten, gehen Kakaohersteller in manchen Regionen inzwischen schon neue Wege. Die Bohnen werden nicht sofort nach der Ernte verarbeitet, sondern sie dürfen unbehandelt noch etwas reifen.

Das Fruchtfleisch bewirkt mit der Zeit eine verstärkte Fermentierung, die den Gehalt an Flavanoiden deutlich erhöht. Anschließend werden die Kakaobohnen mit etwas abgesenkter Temperatur geröstet, um die Inhaltsstoffe bestmöglich zu bewahren. Diese Qualität wird in Zukunft ihren Preis haben. In Anbetracht der nachgewiesenen Effekte, ist das aber sicher zu verschmerzen. Glückshormone sind ohnehin garantiert.

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Marco Mayer, photocrew – Fotolia.com


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