Natron Anwendung & Wirkung

Natron Anwendung als Hausmittel.
Natron Anwendung als Hausmittel.

Natron kannten schon viele Generationen vor uns als Hausmittel für diverse Anwendungen. Allerdings hat die Natron Anwendung und Bedeutung in vielen Haushalten heute nachgelassen. Doch das hat seine Ursachen vor allem in der Unkenntnis der universellen Anwendungsmöglichkeiten. Das weiße Pulver ist nichts anderes als reines Natriumhydrogencarbonat, das als natürliches Mineral Nahcolith im Ölschiefer vorkommt. Deshalb ist es als Nebenprodukt bei der Ölgewinnung auf Vorkommen in den Ölfördergebieten begrenzt.

Natron Anwendung & Vorkommen

In Europa wird es auch aus natürlichem Kochsalz gewonnen, indem Chlor gegen Karbonat ausgetauscht wird. Das geht auf die Erfindung von Ernest Solvay zurück, dessen gleichnamige Werke noch heute vor allem für die Soda- und Natronproduktion im großen Stil stehen. Natron wird vorwiegend zur Herstellung von Backpulver verwendet. Aber auch seine reine Form findet Verwendung.

Erhältlich ist Natron, das teilweise auch unter den Markennamen Kaiser Natron oder Bullrich Salz vertrieben wird, in

  • Apotheken,
  • Drogerien
  • und Supermärkten.

Daneben wurde und wird das Hausmittel zur Geruchsneutralisierung und auch zur Lösung von Verstopfungen in Abflüssen verwendet, zum Waschen von Obst und Gemüse, zur Farberhaltung beim Blanchieren des Gemüses und nicht zuletzt zur Rettung bei angebrannten Töpfen. Zudem ist es als Deo verwendbar und reinigt auch überzeugend die Haare. 

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Die Wirkung des Natrons

Natron Anwendung auf die Zähne.
Natron Anwendung auf die Zähne.

Natron besitzt die Fähigkeit, Säuren zu neutralisieren. So kann es, dezent angewendet, den Geschmack bestimmter Speisen abmildern oder auch das lästige Sodbrennen beseitigen. Zudem hemmen Mundspülungen den Karies und auch den lästigen Mundgeruch. Teilweise findet Natron auch Anwendung zur Aufhellung der Zähne und als hilfreiches Fußbad.

Doch derlei sollte nur dezent betrieben werden. Zur besseren Orientierung befindet sich auf der Rückseite jeder Verpackung in der Regel eine detaillierte Anwendungs- und Dosierungsempfehlung. Das verhindert Unsicherheiten bei der Verwendung von Natron. 

Menschen, die unter Gesundheitsbeschwerden leiden und zu diversen Erkrankungen neigen, sind gewöhnlich übersäuert, ihr pH-Wert ist also eher niedrig. Mit basischem Natron können die überschüssigen Säuren neutralisiert werden und der pH-Wert des Körpers steigt wieder an. Denn das macht sich bei Betroffenen durchaus in der Beweglichkeit ihrer Gelenke bemerkbar, die unter einer Übersäuerung bekanntlich nur stark eingeschränkt funktionieren. 

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Natron in der Medizin

Bezogen sich die Verwendungen früher vorwiegend auf durchaus effektive Helferjobs in Küche und Haushalt, so wuchs seine Bedeutung als Gesundheitshelfer stetig.

Denn Natron ist ein natürliches Medikament, das bei der Behandlung von

  • Krebs,
  • Nierenerkrankungen
  • oder anderen gesundheitlichen Störungen

Außergewöhnliches zu leisten vermag. Denn die pilzbekämpfenden Wirkungen lassen es zunehmend auch in der Krebsmedizin interessant erscheinen. Da es hier vor allem um die Bekämpfung des unkontrollierten Wachstums der zerstörerischen Zellengeht. Bei der Wechselwirkung mit anderen Medikamenten muss man beachten, das es den pH-Wert des Körpers verändert.

Gartenbista-Tipp: Deshalb sollten zwischen der Verwendung von Natron und der Einnahme anderer Medikamente immer zwei Stunden Zeit abgewartet werden.

So wichtig ist ein Säure-Basen-Gleichgewicht

Die sich vielfach eingeschliffenen Lebensgewohnheiten können den Säure-Basen-Haushalt des Körpers schnell aus dem Gleichgewicht bringen.

Deswegen ist eine Ernährung mit viel

  • Eiweiß,
  • Zucker,
  • Fett,
  • Alkohol
  • oder Kaffee

gepaart mit zu wenig Bewegung und Stress, fördert die Übersäuerung des Blutes. Damit die Stoffwechselvorgänge im Körper richtig funktionieren, muss im Blut ein ganz bestimmtes Säure-Basen-Gleichgewicht herrschen, der sogenannte pH-Wert.

Das erreicht man durch den Zusatz von Hydrogencarbonat. Dies ist ein natürlicher Stoff, der vom menschlichen Körper auch selbst gebildet wird, um den Säure-Basen-Haushalt in Balance zu halten. Allerdings fällt es dem Körper in bestimmten Situationen schwer, eine hohe Übersäuerung mit eigener Kraft auszugleichen.

Dann empfiehlt es sich, ausreichende Mengen Wasser zu trinken, das entsprechend angereichert ist. Denn das geschieht nachträglich mittels der sogenannten Kohlensäure, die eigentlich nichts anderes als Kohlendioxid ist. Zudem ist eine spezielle Variante der Anreicherung des Wassers mit Kohlendioxid ist das sogenannte Sodawasser (Soda). Das darin enthaltene Natriumhydrogencarbonat macht den besonders prickelnden Geschmack aus, der auch weltbekannte Mineralwässer auszeichnet.

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Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © visuals-and-concepts, Robert Kneschke – Fotolia.com


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