Nasendusche zur Vorbeugung: Wirkung & Tipps zur Anwendung

Nasendusche richtig anwenden.

Eine Nasenspülung ist mit Sicherheit eine Gewohnheitssache, die anfänglich starke Überwindung erfordert. Sich selbst eine Salzlösung durch die sensiblen Nasengänge zu pumpen, das bedarf entweder erheblicher Probleme oder überzeugender Argumente. Im folgenden Artikel erfahren Sie, was bei der Anwendung einer Nasendusche zu beachten ist.

Nasendusche – Wirkung

Der Effekt nach mehrmaliger Anwendung kann durchaus überzeugen. Es löst sich nicht nur zäher Schleim, auch Dreck und Pollen werden ausgespült und auch Krankheitserreger, die sich im Sekret befinden, werden aus den Nasengängen heraus befördert.

Auch wer zu trockenen Schleimhäuten neigt, von einer akuten Mittelohrentzündung geplagt wird oder eine Operation an Nase oder Nebenhöhlen hinter sich hat, der kann, soweit von ärztlicher Seite nichts dagegen spricht, von einer Nasendusche profitieren.

Menschen, deren Nasennebenhöhlen chronisch entzündet sind, kann regelmäßiges Spülen richtig Erleichterung verschaffen. Auch ständiges Niesen bei einer Pollenallergie lässt sich durch einen regelmäßigen Reinigungsvorgang in der Nase beheben. Vorbeugende Anwendungen sollten hingegen unterbleiben, um wiederkehrende Infektionen nicht zu begünstigen.

Gartenbista-Tipp: Bei Erkältungen und Heuschnupfen empfehlen HNO-Ärzte das Spülen der Nase als wirksame Methode, um das Atmen wieder leichter und erträglicher zu machen.

Nasendusche lindert allergischen Schnupfen.
Nasendusche lindert allergischen Schnupfen.

Behälter zum Spülen gibt es in ganz unterschiedlichen Varianten, von der Spülkanne aus Glas bis hin zur Kunststoffflasche mit Nasenaufsatz. Womit man besser umgehen kann, sollte jeder für sich selbst entscheiden. Der Handel hält hier Komplettausrüstungen bereit.

Die Spülflüssigkeit sollte aus einer physiologischen Kochsalzlösung bestehen (0,9 Gramm Kochsalz in 100 Milliliter Wasser). Befindet sich zu viel oder zu wenig Salz in der Lösung, reizt dies die Schleimhaut. Dasselbe passiert, wenn lediglich mit Wasser gespült wird. Abgepackte Salz-Portionen aus dem Handel beugen aber solch schmerzhaften Erfahrungen vor. Nach jeder Anwendung sollte das Spülgerät gründlich gereinigt und getrocknet werden, damit es nicht selbst zur Bakterienschleuder wird.

Nasendusche – Tipps zur Anwendung

Die Anwendung einer Nasendusche ist denkbar einfach.

  • Vorportioniertes Spülsalz und lauwarmes Wasser werden in dem Spülbehälter solange miteinander gemischt, bis sich das Salz aufgelöst hat.
  • Dann wird der Nasenaufsatz an ein Nasenloch angesetzt, der Kopf über dem Waschbecken leicht nach vorn geneigt und der Mund weit geöffnet.
  • Solange sich der Zeigefinger auf dem Luftloch der Verschlusskappe befindet, fließt keine Lösung. Erst wenn das Luftloch freigegeben wird, kann die Salzlösung in die Nase ein- und über das andere Nasenloch wieder abließen.
  • Anschließend wechselt man mit dem Nasenaufsatz zum anderen Nasenloch. Unangenehm kann das Ganze nur werden, wenn man den Mund beim Spülen schließt.

Bestell-Link: Prof. Schmidts Jala Neti Nasenspül-Set, 1 St

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © goanovi, Printemps – Fotolia.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.