Massagebutter lässt sich leicht selber machen

Massageöl- und Creme für eine gelungene Massage
Massageöl- und Creme für eine gelungene Massage

Massagen gehen immer. – Magische Wirkung auf Körper und Psyche. Dafür muss man sich nur ein wenig Zeit nehmen. Was liegt näher, dies gerade in den Tagen des ausklingenden Jahres ins Gedächtnis zurückzurufen. Schon vor mehr als 5000 Jahren waren sich die Menschen der entspannenden und wohltuenden Wirkung einer Knet- und Streichbehandlung mit den Händen bewusst. In diesem Artikel geben wir außerdem Tipps, wie man Massagebutter selber machen kann.

Massage – Gut für Körper und Seele

Bis heute hat sich daran nichts geändert. Inzwischen gibt es extrem viele Techniken und auch im medizinischen Bereich sind Massagen anerkannte Therapie- und Behandlungsformen. Gleichzeitig sind sie natürlich auch eine tolle Möglichkeit, sich gegenseitig ein bisschen zu verwöhnen. Massagen schenken nicht nur ein herrlich warmes und entspannendes Gefühl, sie haben auch eine besondere Wirkung auf den gesamten Organismus.

Damit lassen sich leicht Verspannungen und Blockaden lösen, die oft Muskulatur und Sehnen beeinträchtigen.

Daneben werden

  • Stoffwechsel,
  • Durchblutung
  • und sogar das Immunsystem positiv beeinflusst.

Massage als Heilmittel

Die Massage wirkt als  Lymphdrainage, die den Abtransport giftiger Stoffe aus den Körperzellen beschleunigt. Das Berühren und Streicheln der Haut erhöht erwiesenermaßen auch den Spiegel der Botenstoffe Serotonin und Dopamin im Blut und verringert damit den Anteil der Stresshormone Kortisol und Adrenalin. Damit geht nicht nur eine merkliche Beruhigung des gesamten Organismus einher, auch Angstzustände und depressive Verstimmungen können sich auflösen. Das alles hat wiederum auch positive Auswirkungen auf den Schlaf. Es stellt sich, neben einem insgesamt besseren Körpergefühl, auch ein frischeres und gesünderes Äußeres ein.

Gartenbista-Tipp: Haut und Haare profitieren von den Positiveffekten der Massage. Diese angenehme Prozedur kann man am besten mit seinem Partner unternehmen, soweit es sich nicht um eine medizinisch notwendige Therapie handelt.

Zu einer guten Massage gehören natürlich Zusatzstoffe, die das Ganze nicht nur auf der Haut erleichtern, sondern auch im darunter liegenden Gewebe die positiven Wirkungen erzielen. Gängig hierfür sind seit uralten Zeiten Massageöle verschiedenster Art. Diese manchmal etwas zu unangenehme Methode, ist durch die Verwendung von Massagebutter  deutlich verbessert.

Eine gute Massagebutter selber machen

Massagebutter hat eine feste bis halbfeste Konsistenz und wird aus Pflanzenfetten hergestellt. Bei Hautkontakt schmilzt sie zu einer öligen Masse, die einmassiert werden kann. Die Massage-Butter wird auch als Body Butter oder Massagebar bezeichnet.

Grundbestandteile sind entweder

Als Wachs, der gerade die Festigkeit beeinflusst und den Schmelzpunkt erhöht, wird oft Bienenwachs verwendet. Daneben beinhalten Massagebuttern noch verschiedene aromatische Öle.

Dies können, neben ätherischen Ölen, vor allem

  • Jojobaöl,
  • Mandelöl,
  • Arganöl,
  • Zitronenöl,
  • Vanille
  • oder Lavendel sein.

Zum Peeling sind häufig auch Blüten oder Fruchtraspeln untergemengt. Der Kombinationsvielfalt sind dabei kaum Grenzen gesetzt. 

Massagebutter selber machen: Lavendel kann als Öl in der Butter enthalten sein
Massagebutter selber machen: Lavendel kann als Öl in der Butter enthalten sein

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Damit lässt sich eine Massagebutter auch nach eigenen Vorstellungen kreieren. Mit Kakaobutter, Mandelöl und Bienenwachs kann man loslegen und dann nach eigenen Vorstellungen variieren. Die Kakaobutter sollte dabei Hauptbestandteil sein und als Basis dienen. Das Ganze muss gut 48 Stunden aushärten. Durch die Zugabe von natürlichen Antioxidantien wird die Kreation noch haltbarer. 

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Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Anna_ok, almaje – Fotolia.com


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