Sollte man Leitungswasser trinken?

Sollte man Leitungswasser trinken?
Sollte man Leitungswasser trinken?

Wasser gehört zum Leben, ohne Zweifel. Wie viel jeder Einzelne davon täglich trinkt, ist oft Geschmacksache. Die Gesundheitsempfehlungen schwanken bezüglich der Menge, wobei es dort in erster Linie um Flüssigkeit geht. Dass Wasser in unseren breiten die gesündeste und auch kalorienärmste Flüssigkeit ist, das wird auch nirgends bestritten. Doch dann beginnt schon der Entscheidungswirrwarr: Sollte man nun Leitungswasser trinken oder sind Mineralwässer als Quelle unserer Flüssigkeitszufuhr grundsätzlich vorzuziehen?

Leitungswasser trinken oder Mineralasser?

Eindeutig für das Trinkwasser aus dem heimischen Hahn spricht der Kostenfaktor. Zwei Liter Mineralwasser kosten im Durchschnitt einen Euro. Für diesen Euro bekommt man etwa 200 Liter Trinkwasser aus der Leitung und keiner muss die Flaschen schleppen. Darüber hinaus ist unser Trinkwasser auch das am stärksten kontrollierte Produkt überhaupt.

Während die Mineral- und Tafelwasser-Verordnung für das Flaschenprodukt deutlich weniger Grenzwerte vorschreibt als die Trinkwasserverordnung, versuchen Hersteller von Mineralwasser mit den Faktoren Lifestyle und Wellness zu punkten. Bei flächendeckenden Tests wurde allerdings fast durchgängig offenbar, wie wenig Mineralstoffe wirklich im Flaschenwasser vorhanden ist. Vor allem Kalzium und Magnesium sind oft Mangelware. Das Trinkwasser in der Leitung hat diese Mängel nicht.

Weiterverarbeitung von Plastikflaschen

Dennoch boomt der Verbrauch von Flaschenwasser. Etwa 89 Milliarden Liter Wasser werden jährlich weltweit in Plastikflaschen abgefüllt, aber lediglich kümmerliche 20 Prozent dieser Flaschen werden wieder recycelt. Auch in Deutschland ist die Ökobilanz vernichtend.

Einwegflaschen sind ein klarer Trend am Markt, etwa 60 Prozent aller Mineralwässer werden hierzulande in Plastikflaschen verkauft.  Doch längst nicht alle dieser Flaschen landen schlussendlich wieder im Kreislauf. Insofern ist die gegenwärtige Diskussion um die Zwangsabgabe bei Plastiktüten nur ein schwacher Trost. Damit ist der Müll längst nicht verbannt. Die Plastikflaschen sind dafür ein beredtes Beispiel. 

Gartenbista-Tipp: Die Vorzüge des Trinkwassers aus der Leitung sind also offenkundig. Soweit die Hausleitungen modernen Standards entsprechen, bestehen auch keine generellen Gesundheitsgefahren. Einzig Geschmackszusätze und Kohlensäure hat das heimische Nass nicht zu bieten.

Unser Kauf-Tipp: Wassersprudler Set/Trinkwassersprudler Starter Set inkl. 2 Sprudlerflaschen aus Pet und CO2-Zylinder

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Sebra – Fotolia.com


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