Lärm Gesundheitsgefahr & Stress

Lärm Gesundheitsgefahr & Stress
Lärm Gesundheitsgefahr & Stress

Lärm Gesundheitsgefahr & Stress: Bereits vor 140 Jahren thematisierte Wilhelm Busch in seinem amüsanten Gedicht vom Maulwurf die störende Wirkung von Lärm, sobald Geräusche eine Schwelle überschreiten. Damals meinte er lediglich Musik. Inzwischen ist das Thema Lärm ein akutes Gesundheitsthema, denn der Geräuschpegel vor allem in Großstädten macht die Menschen krank.

Lärm: Ab wann ist Lärm gefährlich?

Das Ganze ist ein schwieriges Thema, denn Lärm wird sehr subjektiv wahrgenommen. Jeder Mensch empfindet Geräusche unterschiedlich, den einen stören sie nicht oder nur wenig, den anderen nerven sie. Laute Musik regt zum Beispiel manche Personen auf, andere finden sie schön und wieder andere lässt sie völlig kalt. Dagegen sind sich bei Straßenlärm und dem Dröhnen von Flugzeugen fast alle einig: es nervt gewaltig.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich auch das Umweltbundesamt mit der Schallintensität, die man in der Praxis in Dezibel (dB) misst. Da der Mensch tiefere Frequenzen schlechter als höhere wahrnimmt, werden die Messwerte in der Regel A-bewertet, also in dB(A), um den Höreindruck nachzubilden.

Die üblichen Geräusche bewegen sich danach in der Regel zwischen

  • 20 und 120 dB(A).
  • Etwa bei 0 dB(A) liegt die Hörschwelle,
  • bei 130 dB(A) die Schmerzgrenze.

Noch lautere Geräusche verursachen Schäden des Trommelfells. Pegel unter 20 – 25 dB(A) werden von vielen als sogenannte Stille empfunden, solche ab etwa 65 dB(A) erschweren die Kommunikation.

Lärm Gesundheitsgefahr und Auswirkung auf den Körper

Lärm wird immer subjektiv wahrgenommen.
Es wird immer subjektiv wahrgenommen.

Es kann aber nicht nur direkt das Gehör schädigen, oft wirkt er sich auch auf den ganzen Körper aus. Ab einem Geräuschpegel von etwa 120 Dezibel, ist die Wahrscheinlichkeit des Eintritts eines Hörschadens akut. Dieser äußert sich dann meist durch Schwerhörigkeit oder Ohrensausen, dem sogenannten Tinnitus.

Oft erholt sich das Ohr aber von diesem Zwischenfall wieder. Tückischer dagegen sind dauerhaft lärmende Situationen, die schon bei leiseren Tonlagen gefährlich werden können. Ist jemand über viele Jahre am Arbeitsplatz täglich einem Pegel von 80 dB(A) und mehr ausgesetzt, so ist die Wahrscheinlichkeit, einen dauerhaften Hörschaden zu erleiden, extrem hoch.

Gartenbista-Tipp: Zusätzlich lässt es den Organismus Stresshormone ausschütten. Damit steigt der Blutdruck und das Herz schlägt schneller. Schon dauerhafter Straßenverkehrslärm in Höhe von 65 dB(A) oder mehr, führt zu einem deutlich erhöhten Infarktrisiko.

Eine Studie des Umweltbundesamtes hat ergeben, dass nächtlicher Fluglärm die Gefahr für Bluthochdruck um 14 Prozent ansteigen lässt. Im Schlaf sind wir ohnehin sensibilisierter und reagieren schneller auf laute Geräusche. Experten warnen deshalb, dass während der Nacht schon Pegel ab 40 dB(A) der Gesundheit schaden können.

Das ist in der Regel nicht mehr, als üblicher häuslicher Hintergrundschall. An laute Situationen kann man sich grundsätzlich nicht gewöhnen. Permanent störende Geräusche verstärken den Stress erheblich.

Deshalb sind

  • Kopfhörer,
  • Ohrstöpsel
  • oder gar Otoplastiken

eine schützende Alternative, wenn man beruflich oder auch privat dem störenden Lärm nicht ausweichen kann.

Unser Tipp: Ohropax Color Ohrstöpsel, 8 St.

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Antonioguillem, Kelvin Cantlon – Fotolia.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.