Was ist Ghee und wo findet es Verwendung?

Ghee Verwendung
Ghee Verwendung

Alte Bräuche und Lehren sind auch in der heutigen Zeit nicht vollends überholt. Vieles hat Bestand und wird mit modernen Verfahren noch weiter perfektioniert. Vor allem bei der Bekämpfung gesundheitlicher Leiden und bei ihrer Vorbeugung spielen bewährte Methoden eine immer größere Rolle. Wir beschreiben unter anderem die Ghee Verwendung.

Die Inhaltsstoffe von Ghee und wie man es in der Küche verwendet

In der altindischen Heilkunde des Ayurveda wird ein Lebenselixier namens Ghee beschrieben und seine vielseitige Anwendung ausdrücklich empfohlen. Auch andere Völker preisen die Vorzüge seit Jahrtausenden. Dabei ist es nichts anderes als Butterschmalz. Aber gerade darin liegt wohl das Geheimnis. 

Es ist vorwiegend aus Kuhmilch hergestellt und besteht, im Gegensatz zu Pflanzenölen, zu zwei Dritteln aus gesättigten Fettsäuren. Da der gesunde Körper sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fette benötigt, ist die Kombination mit etwa 25 Prozent einfach ungesättigte Fettsäuren und nur 5 Prozent mehrfach ungesättigte Fettsäuren nahezu ideal. Das Schmalz wird nicht ranzig und bildet in den Zellen auch keine freien Radikale. Es ist leichter verdaulich als andere Fette und Öle und wird basisch verstoffwechselt.

Es erleichtert die Aufnahme

  • fettlöslicher Vitamine,
  • Mineralien
  • und Spurenelemente

und enthält selbst viel davon.

Damit werden auch hoch gepriesenen Wirkungen erklärt. So soll Ghee vor allem die Verdauung fördern und den Appetit anregen. Daneben wird es als förderlich für die Anregung des Gewebestoffwechsels beschrieben und für die Stärkung der Immunabwehr. Auch seine Anwendung zur Entgiftung des Körpers ist wohl unbestritten.

Der Butterschmalz eignet sich aufgrund seines hohen Gehaltes an gesättigten Fettsäuren sehr gut zum

  • Backen,
  • Braten
  • und Frittieren.

Ghee Verwendung – in der Heilkunde

Die ernährungsphysiologisch wertvolleren Öle besitzen meist nur einen Anteil zwischen 40 und 50 Prozent gesättigter Fettsäuren und halten in kaltgepresster Qualität aufgrund ihres höheren Anteils an ungesättigten Fettsäuren den hohen Temperaturen beim Braten oder Frittieren nicht stand. Es entstehen dann oft gefährliche Transfette, die unsere Gesundheit nachhaltig schädigen. 

Aber nicht nur in der Küche findet es seinen Einsatz.

Es ist in der ayurvedischen Heilkunde als Allheilmittel bekannt und wird deshalb auch als

  • Massageöl,
  • Salbe
  • oder Gesichtsmaske verwendet.

Es soll bei der äußeren Anwendung die Haut

  • verjüngen,
  • reinigen
  • und kräftigen,

dabei entzündungshemmende Wirkung entfalten und die Regeneration der Hautzellen unterstützen.

Selbst Fußmassagen mit Ghee werden empfohlen, um

  • Schlafstörungen,
  • Nervosität
  • und Erschöpfung zu beheben. 
    Fußmassage mit Ghee ist empfehlenswert.
    Fußmassage mit Ghee ist empfehlenswert.

Wie man Ghee selbst herstellen kann

Das Schmalz kann man sich selbst herstellen:
Sie benötigen dazu etwa 1,5 kg ungesalzene Butter, einen Kochtopf, einen Schaumlöffel, ein feines Sieb und Gläser für das fertige Ghee.

Zubereitung:
Geben Sie die Butterstücke in einen Topf und erwärmen Sie die Butter auf kleiner Flamme ganz langsam, so dass es leicht köchelt.Dabei bildet sich weißer Schaum auf der Oberfläche. Dieser wird immer wieder abgeschöpft, solange bis das Ghee ganz klar geworden ist. Dieser Vorgang dauert etwa1,5 bis 2 Stunden. Gießen Sie die geklärte Butter durch ein feines Sieb in die dafür bereitgestellten Gläser.

Gartenbista-Tipp: Das Schmalz ist durch den geringen Wassergehalt wesentlich länger haltbar als Butter, ungekühlt hält es sich etwa 9 Monate, im Kühlschrank bis zu 15 Monate.

Unser Kauf-Tipp: BIO-GHEE – DE-ÖKO-001 – Butterschmalz – ayurvedisches GHEE 420 g hergestellt aus biologischer Butter


Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © espies, musicphone1 – Fotolia.com


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