Gesunde Zähne: Tipps zur Pflege

Gesunde Zähne Tipps
Gesunde Zähne Tipps

Gesunde Zähne: Tipps zur Pflege. Alles was wir essen hat Einfluss auf die körperliche Gesundheit und auch auf die Zähne. Jeder weiß, dass Zucker beziehungsweise übermäßiger Zuckergehalt in der Nahrung eine der Hauptursachen für Karies ist. Natürliche Süßmacher wie Honig oder Fruchtzucker haben dabei die gleiche Wirkung wie der Zucker selbst. Jeder Zucker ist Nahrung für Bakterien, welche als Endprodukt in ihrem Stoffwechsel eine Säure produzieren, die den Zahn angreift und „zerfrisst“.

Was hilft gegen Mundgeruch?

Gegen Mundgeruch hilft es, wenn man zwischendurch einzelne Kaffeebohnen kaut. Bei Mundgeruch schafft das Zerkauen von Wacholderbeeren, Kren(Meerrettich) oder frischer Petersilie Abhilfe. Saft einer halben Zitrone auspressen, in ein Glas Wasser geben und damit gurgeln.

Zudem kann 1 Teelöffel Natriumhydrogencarbonat (Natron) in einem Glas lauwarmen Wasser aufgelöst helfen. Hierzu gurgeln und kräftig durchspülen. Macht den Mund frisch und neutralisiert den Mundgeruch.

Gesunde Zähne Tipps

Ganz wichtig und an erster Stelle steht das Zähneputzen. Man sollte die Zähne mindestens 2x täglich putzen und dabei mindestens 2 Minuten lang gründlich reinigen. Bei der Pflege sollte man auch die Zahnzwischenräume berücksichtigen und regelmäßig die Zunge pflegen. Des Weiteren sollte man Zahncreme verwenden und weiterhin auf geeignete Mundpflegeprodukte achten. Zudem sollte die Zahnbürste spätestens alle 3 Monate gewechselt werden und der regelmäßigen Zahnarztbesuch nicht in Vergessenheit geraten.

Zur Gesunderhaltung des Zahnfleisches und des Halses mit warmem Wasser und einem Teelöffel Natriumhydrogencarbonat pro Glas gurgeln. Zudem kann man Natriumhydrogencarbonat auf die feuchte Zahnbürste geben um die Zähne zu reinigen und zu polieren.

Zähneknirschen im Schlaf

Fast jeder Fünfte knirscht nachts mit den Zähnen. Meist ist Stress der Grund. Das Malmen schleift das Gebiss ab und überlastet die Kiefergelenke. Manchmal führt es sogar zu Schmerzen in Kopf und Rücken. Verschiedene Therapien können helfen.

Symptome dafür können sein:

  • Der Zahn kann auseinander brechen, wenn der Zahnschmelz reißt.
  • Dort, wo der Schmelz abgerieben ist, kann sich das Zahnbein dunkel verfärben.
  • Das Zahnfleisch kann schrumpfen und anfangen zu bluten. Wenn man nichts unternimmt, können die Zähne wackeln und schließlich ausfallen.
  • Die Kiefergelenke können schmerzen, denn das Zähneknirschen belastet das gesamte Gewebe dauerhaft.

Folgen durch ungesunde Zähne

Schwindel: Durch Fehlstellungen der Zähne – zum Beispiel durch neue Kronen – kann die Muskulatur im Hals und oberen Rücken gestört werden. Da die Muskelgruppen im Kopfbereich stark miteinander verknüpft sind, kann es in der Folge zu Schwindelgefühlen kommen. Wer in Folge eines Unfalls ein Schleudertrauma erlitten hat, und Jahre nach dem Unfall noch immer über Probleme klagt, sollte deshalb testen lassen, ob das Gebiss an den Schwindelzuständen beteiligt ist.

Nur mit gesunden Zähnen tauchen:  Schnell Koffer gepackt – schon kann es losgehen. Doch Vorsicht. Wenn es in warme Länder geht, wo Du womöglich auch tauchst, lass Dir erst mal deine Zähne untersuchen. Während des Tauchens können in Zähnen, die durch Karies geschädigt sind, kleine Luftblasen eingeschlossen werden. Diese entspannen sich beim Auftauchen und können die Zähne regelrecht zerreißen. Der Mediziner spricht hier von einem Barotrauma der Zähne.

Auch falsch sitzende Füllungen können den gleichen Effekt auslösen. Vor dem Tauchen zum Zahnarzt: Mediziner empfehlen vor jedem Tauchurlaub einen Besuch beim Zahnarzt, der gegebenenfalls die Zähne »tauchfertig« macht. Damit ersparst Du dir unnötigen Ärger im Urlaub.

Wie wirkt sich Diabetes auf die Zähne aus?

Zahnfleisch und Zähne werden durch Diabetes anfällig für Parodontose und Karies. Aus diesem Grund sollten Diabetes Erkrankte mindestens 2x im Jahr einen Dentisten besuchen. Zudem sollte der Arzt über die Diabetes Bescheid wissen. Zudem rückt ein Zuckerfreies Pflegekaugummi schädlichen Säuren zu Leibe. Außerdem sollte auch hier regelmäßig Zahnseide verwendet werden.

Kokosöl als Zahnpasta

Man möchte eine natürliche, fluoridfreie und preisgünstige Zahnpasta? Ganz einfach, man macht sich die Zahnpasta selbst. Mische dazu gleiche Anteile von Kokosöl und Backpulver. Gib für Süße etwas Xylit oder Stevia hinzu und für den frischen Geschmack etwas ätherisches Minzöl.

Erkrankungen im Mund- und Rachenraum

Kalmustee ist ein wirksames Desinfektionsmittel bei Erkrankungen von Mund- und Rachenraum. Man setzt zwei bis drei Teelöffel getrocknete Kalmuswurzeln mit einem Liter kaltem Wasser an und lässt das Ganze über Nacht ziehen. Am Morgen wird der Ansatz aufgekocht, vom Herd genommen und nach zehn Minuten abgeseiht. Mit dem Absud kann man bei einer Zahnfleischentzündung mehrmals täglich eine gründliche Mundspülung vornehmen.

Gartenbista-Tipp: Nach einer Zahnfleischentzündung oder Herpesinfektion sollte jedoch sofort eine neue Bürste her. Grund: Zwischen den Borsten verfangen sich Viren und Bakterien, die selbst der stärkste Wasserstrahl nicht vollständig wegspülen kann. Wer seine Zahnbürste nicht wechselt, steckt sich immer wieder neu an.

Belegte Zunge

Spüle bei belegter Zunge den Mund alle zwei Stunden mit Kamilletee aus. Die antiseptischen Eigenschaften des Heilkrauts wirken reinigend und beugen zugleich schlechtem Mundgeruch vor. Zwei Teelöffel getrocknete Blüten der Heilpflanze werden in einer Tasse mit heißem Wasser übergossen, abgedeckt und nach zehn Minuten abgeseiht.

Was hilft gegen Zahnfleischentzündungen?

Gesunde Zähne Tipps: Salbeitee
Gesunde Zähne Tipps: Salbeitee

Ein natürliches Antientzündungsmittel im Mund ist kalter oder lauwarmer Salbei-Tee, da Salbei antibakteriell wirkt. Spült ihr jeden Tag mit Salbei-Tee anstatt mit Mundwasser, hilft das auch Zahnfleischentzündungen einzudämmen oder vorzubeugen.

Trink täglich ein Glas hochkonzentrierten Heidelbeersaft (aus der Apotheke oder Reformhaus), dies hilft nachweislich Parodontitis u.a. vorzubeugen bzw. zu lindern. Wer ballaststoffreiche Speisen zu sich nimmt, der fördert die Selbstreinigung der Zähne. So fördert zum Beispiel der Genuss von Vollkornbrot die Speichelbildung, was zur Neutralisierung der mit dem Essen aufgenommenen zahngefährlichen Säuren beiträgt.

Eine Mischung aus Zimt und Nelkenöl wirkt antiseptisch, antibakteriell und schmerzlindernd. Einfach 1-2 Tropfen des Ölgemisches auf einen Wattetupfer geben und damit den Zahn abtupfen.

BEACHTE: Schwangere sollten bei Zahnschmerzen weder auf ganze Gewürznelken beißen, noch versuchen, mit Nelkenöl Zahnweh zu lindern.

Kindern und Prophylaxe

Der Zahnarztbesuch sollte schon mit frühen Jahren beginnen.
Der Zahnarztbesuch sollte schon in frühen Jahren beginnen.

Sobald bei Kleinkindern die ersten Milchzähne durchgebrochen sind, sollte man im Sinne einer Kariesprophylaxe mit dem Zähneputzen beginnen. So wird empfohlen, einmal am Tag die Zähne mit einer kleinen Menge Kinderzahnpasta zu reinigen, wobei die Eltern Hilfestellung leisten müssen. Ungefähr ab dem zweiten Lebensjahr sollten Kinder zwei Mal am Tag die Zähne mit einer  Kinderzahnpasta putzen.

Ab dem sechsten Lebensjahr sollte dann auf eine Erwachsenenzahnpasta umgestellt werden, wobei auch in diesem Alter mindestens zwei Mal am Tag die Zähne geputzt werden sollten. Schon ab dem 2. Lebensjahr sollte man mit Kindern zahnärztliche Kontrollbesuche durchführen.

Nur so kann zum einen garantiert werden, dass sich die Zähne der Kleinen richtig entwickeln und gesund sind, zum anderen werden die Kinder von Anfang an an den Zahnarzt gewöhnt und entwickeln keine Angst. Sollte dann tatsächlich einmal eine sanierende Behandlung notwendig werden, ist diese in der Regel mit deutlich weniger Stress für alle Beteiligten verbunden.

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Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Maksymiv Iurii, Manuel Adorf, Ponsulak  – Fotolia.com


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