Fußbad selbst gemacht

Selbstgemachtes Fußbad mit Pediküre.
Selbstgemachtes Fußbad mit Pediküre.

Fußbad zur Fußgesundheit und zur Entspannung: Unsere Füße leisten Schwerstarbeit. Dafür, dass sie uns ein Leben lang tragen sollen, genießen sie meist nicht genügend Aufmerksamkeit. Sie müssen sich oft genug mit zu engen oder hohen Schuhen herumplagen und kommen kaum an die Luft. Im Winter wird es dann besonders hart für sie.

Der Körper reagiert auf die niedrigen Temperaturen mit verengten Blutgefäßen an der Hautoberfläche. Damit sichert er die konstante Höhe der  Körpertemperatur. Hierbei wird aber die Durchblutung der Extremitäten negativ beeinflusst, so das an Händen und Füßen die Temperatur stark abnimmt. Der Effekt sind kalte Hände und Füße, wir beginnen systematisch am ganzen Körper zu frieren. Um dem zu begegnen, werden vor allem die Füße im Winter stark verpackt. Das wiederum schränkt aber die Luftzirkulation ein und die Füße beginnen zu schwitzen.

Fußbäder als Hausmittel

Weder die Kälte, noch die Stauwärme sind auf Dauer der Fußgesundheit zuträglich. Regelmäßige Pflege ist ein notwendiger aber auch sinnvoller und wohltuender Akt, da Erholung und Entspannung sich auf den gesamten Organismus positiv auswirken. Die effektivste Methode, sich selbst Gutes zu tun, ist ein ausgiebiges Fußbad. Das wusste man auch schon im Altertum.

Daneben wurden Fußbäder auch immer schon verwendet, um

  • Infektionen zu bekämpfen,
  • Krankheiten vorzubeugen,
  • den Kopfschmerz zu lindern und
  • die Haut zu pflegen

Buch-Tipp:  Die Spuren der Seele – Neuauflage: Was Hand, Fuß und Augen über uns verraten (Einzeltitel)

Fußbad selbst gemacht: zur Entspannung

Für die unterschiedlichen Zwecke empfehlen sich demnach auch verschiedene Badezusätze.

Lavendel für Fußbäder.
Lavendel für Fußbäder.

 Zur Entspannung empfiehlt sich ein Wellness-Fußbad mit Lavendel,

  • bei einer maximalen Wassertemperatur von etwa 35°C.
  • Nach 8-10 Minuten ist der positive Effekt für Fußreflexzonen und Durchblutung erreicht.

Gartenbista-Tipp: Auch bei schon angegriffener Fußgesundheit sind Fußbäder bei 35°C und einer Dauer von 8-10 Minuten in regelmäßiger Abfolge empfehlenswert.

Fußbad selbst gemacht: gegen Schweißfüße & Schwellungen

Bei Schweißfüßen hilft dabei ein Zusatz aus Salbei und Eichenrinde, der vorab als Sud vorbereitet werden muss.

Aber auch Apfelessig zeigt hier seine Wirkung, wobei 125 ml auf fünf Liter Wasser ausreichend sind. 

Ein Fußbad mit Arnika und Rosskastanien belebt müde und angeschwollene Füße, bei  trockenen Füße hingegen empfehlen sich ein paar Tropfen Olivenöl als Zusatz für das Badewasser.

Unser Tipp: Beurer FB 50 Fußbad, mit Fußreflexzonenmassage, Pediküre-Aufsätzen und Wasserheizung

Ansteigende Fußbäder für wohliges Wärmegefühl

Eine besondere Methode, der kalten Jahreszeit zu trotzen, sind ansteigende Fußbäder.

Dabei wird mit einer Wassertemperatur von 20°C begonnen,

  • die kontinuierlich auf bis zu 43°C angehoben wird.
  • Ein ansteigendes Fußbad sollte zwischen 15 und 20 Minuten dauern und mit einer Phase der Ruhe und Entspannung ausklingen.
  • Die Blutzirkulation wird langsam gesteigert und ein wohliges Wärmegefühl breitet sich im ganzen Körper aus. 

Gartenbista-Tipp: So empfehlenswert und einfach das Ganze auch ist, Menschen mit Herz- und Kreislaufproblemen, Krampfadern oder Diabetes, sollten sich über Möglichkeit und Durchführung eines Fußbades vorab mit ihrem Arzt abstimmen.

Textquelle: R.Kaste

Symbolgrafiken: Almaje, Musicphone1 – Fotolia.com


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