Das Nahrungsmittel Fisch – Tipps zur Ernährung

Fisch als Nahrungsmittel
Fisch als Nahrungsmittel

Fisch als Grundnahrungsmittel. Seit Jahrtausenden steht er auf den Speiseplänen der Menschen. Bis heute gilt er als Grundnahrungsmittel in vielen Kulturkreisen. Allein in Asien sind Meerestiere die wichtigste Eiweißquelle für mehr als eine Milliarde Menschen. In diesem Artikel geht es um die Fisch Ernährung und was es zu beachten gibt.

Fisch Ernährung – Was man wissen sollte

Überfischung und Umweltschäden machen es immer schwerer, das Grundnahrungsmittel Fisch für alle erschwinglich und auch in ausreichenden Mengen zur Verfügung zu stellen. Deutschland gehört mit seinem pro Kopf Verbrauch von 14 Kilogramm des Meerestieres im Jahr dabei aber eher zu den zurückhaltenden Verbraucherländern.

Das wirkt etwas irritierend, wird doch gerade hierzulande der Fisch als besonders gesundes Lebensmittel gepriesen. Für viele bleibt dennoch die Fischmahlzeit eine besondere Ausnahme.

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Dabei sollte, nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, zweimal wöchentlich Seefisch auf dem Speiseplan stehen. Hintergrund dieser Empfehlung ist der Mineralstoff Jod. Im Salzwasser lebende Tiere enthalten dieses lebenswichtige Element, bei Süßwassertieren ist es dagegen nicht zu finden. Vor allem Seelachs und Dorsch gehören zu den jodreichen Fischen. 

Die Inhaltsstoffe des Fischfleisches

Darüber hinaus liefert das Eiweiß des Fischfleischs die wichtigen Vitamine A, D, B 12, B6 und B2.

Auch die Mineralstoffe

  • Eisen,
  • Magnesium,
  • Kalium,
  • Phosphor
  • und Selen

sind reichlich enthalten. Fettreiche Fischarten zeichnen sich noch dadurch aus, dass sie zwei Fettsäuren aus der Gruppe der Omega-3-Fettsäuren in ausreichendem Maße enthalten. Diese sind für den menschlichen Organismus lebensnotwendig und reduzieren nachweislich die Gefahr von Herzerkrankungen. 

Wann man den Fisch in Maßen essen sollte

Menschen, die einen erhöhten Harnsäurespiegel und damit ein Risiko für Gichtanfälle haben, dürfen beim Genießen allerdings nicht den hohen Puringehalt von dem Meerestier vergessen. Vor allem Räucherfisch und in Öl eingelegte

Fisch Ernährung - frisch auf den Tisch
Fisch Ernährung – frisch auf den Tisch

Meerestiere sind besonders purinreich.

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Das größte Gesundheitsrisiko beim Fischverzehr wird im Übrigen nicht im möglichen Schadstoffgehalt gesehen, sondern in der falschen Lagerung. Wegen des hohen Eiweißgehalts verdirbt Fisch sehr leicht. Auch Räucherfisch soll deshalb durchgängig kühl aufbewahrt und nach ein bis zwei Tagen frisch gegessen werden.

Gartenbista-Tipp: Wer ganz sicher gehen will, der erhitzt ihn vor dem Verzehr auf mehr als 60 Grad oder legt ihn für mindestens 24 Stunden bei minus 20 Grad in den Gefrierschrank. Beides tötet Parasiten und Bakterien ab. Schwangere hingegen müssen beim Genuss zumindest auf rohen Fisch verzichten. 

Beim Kauf erkennt man frische Ware am festen Fleisch und am fehlenden Fischgeruch. Ganze Fische sind frisch, wenn die Augen durchsichtig und prall sind, die Haut glänzt und mit einer klaren Schleimschicht überzogen ist. Die Kiemen sollten hellrot sein, die Schuppen fest sitzen.

Ein Filet hingegen

  • glänzt,
  • riecht nicht
  • und weist keine gelblichen oder ausgefransten Ränder auf.

Textquelle: Ralph Kaste  

Symbolgrafiken: © Sulabaja, Bruno Barracuda – Fotolia.com


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