Essen einmachen – So gehts!

Essen einmachen ist wieder beliebt
Essen einmachen ist wieder beliebt

Lange Zeit rümpfte man die Nase, wenn Einweckgläser ins Gespräch oder auf den Tisch kamen. Galt doch das Konservieren von Obst und Gemüse als typische Beschäftigung der Hausfrauen. Damit wollten aber nur noch die Wenigsten etwas zu tun haben. In diesem Artikel geben wir Tipps zum Essen einmachen.

Essen einmachen – Einfach und schnell

Wie so vieles Bewährtes, das vermisst wird, sobald es nicht mehr verfügbar scheint, ist auch diese Art der Vorratshaltung wieder in die Küchen zurückgekehrt. Bieten doch das Einmachen, Einkochen und Einlegen eine gute Gelegenheit, Regionalität, eigenen Geschmack und ständige Verfügbarkeit miteinander zu kombinieren. Das reiht sich nahtlos ein, in den allgemeinen Trend zur Selbstversorgung. Viele heimische Gemüse- und Obstsorten stehen jetzt zur Ernte bereit.

Im Sommer ist damit auch generell die Hochzeit des Konservierens. Dazu eignen sich sowohl rohe als auch vorgekochte Produkte. Beim traditionellen Einkochen werden die Zutaten mit Flüssigkeit in zuvor gründlich gereinigte Einweckgläser gefüllt. Dann mit einem Gummiring und einem Deckel verschlossen. Der Deckel der Einweckgläser wird anschließend mit einem Drahtbügel fixiert. Jetzt werden die Gläser im Wasserbad gleichmäßig bis zum Erreichen der jeweiligen Temperatur erhitzt.  Dabei müssen die Gläser komplett mit Wasser bedeckt sein. Die Temperatur sollte erst nach dem Einstellen der Gläser auf die entsprechende Gradzahl gesteigert werden.

Gartenbista-Tipp: Nach dem Einkochen kann der Drahtbügel entfernt werden. Denn durch den beim Abkühlen entstandenen Unterdruck im Glas, werden die Gläser gut verschlossen. Dafür müssen alle Materialien jedoch bei Beginn absolut sauber und keimfrei sein. 

In einer Salzlösung eingelegt, hält sich das Ganze mindestens sechs Monate.

Je nach Geschmack kann man es noch mit

  • Gewürzen,
  • Zwiebeln oder
  • buntem Pfeffer

verfeinern. Weitere Konservierungsmethoden sind das Einlegen in Essiglösung oder in Öl.

Man kann so gut wie alles einkochen – z.B. Obst und Gemüse, das zu Marmelade und Gelee wird

Diese Einmachart eignet sich neben Gemüse auch für Pilze, Fisch oder Käse-Variationen. Wer es lieber süß mag, kann Obst auch mit Gelierzucker einmachen. 

So lassen sich pürierte Früchte zu Marmeladen und Gelees verarbeiten.

Dabei entstehen Klassiker wie

  • Pflaumenmus,
  • Marillenmarmelade oder
  • Quittengelee.

Aber auch Eigenkreationen wie Apfelgelee mit Rosenblüten oder andere  Geschmackserlebnisse für die Sinne.

Buch-Tipp: WECK Einkochbuch 00006376 | Buch zum Haltbarmachen von Lebensmittel | Einmachen von Obst & Gemüse | Anleitung zum Einkochen | gebundene Ausgabe, 144 farbige Seiten, mit Fotos

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © scerpica – Fotolia.com


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