Brot backen: Inhaltsstoffe und Tipps

Brot backen - Tipps und Tricks
Brot backen – Tipps und Tricks

Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, heißt es sehr salopp. Dennoch gehört es bis heute zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Deutschland gilt dabei als das Brotland schlechthin. Verbraucher können hier inzwischen aus mehr als 300 Sorten wählen, die meisten davon bestehen aus Weizen, Roggen, Gerste und ihren Kombinationen. Am Ende des Artikels geben wir Tipps zum Brot backen.

Die gesunden Inhaltsstoffe von Brot

An der Bedeutung des Brotes haben auch die angeblich wissenschaftlich fundierten Negativinformationen wenig geändert, die es vor allem auf das Weizenmehl abgesehen hatten.

Lediglich Allergiker und Menschen mit speziellen Unverträglichkeiten müssen beim dem Grundnahrungsmittel Vorsicht walten lassen.

Denn ernährungsphysiologisch ist es wegen der enthaltenen

sehr wertvoll.

Allein die Qualität eines Brotes entscheidet darüber, ob man sich damit nun etwas Gutes getan hat. Dafür ist das Können des Bäckers verantwortlich. Das fängt schon bei der Auswahl der Rohstoffe an. Das verwendete Mehl entscheidet über den Mineraliengehalt, der letztlich auch mit dem fertigen Produkt zur Verfügung steht.

Das Vollkornmehl und warum es Sinn macht seine Brote in einer guten Bäckerei zu kaufen

Während beim gewöhnlichen Mehl lediglich der Getreidekern zermahlen wird, geschieht dies beim Vollkornmehl  mit allen Bestandteilen des Korns.

Vollkornmehl, ob aus

  • Weizen,
  • Roggen
  • oder Dinkel,

weist damit den höchsten Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen auf. Die dunkle Färbung allerdings ist kein Indiz für ein Vollkornprodukt. Die gesunden Inhaltsstoffe können vom menschlichen Körper am besten verwertet werden, wenn das Mehl zu echtem Sauerteig verarbeitet wird. Das braucht zwar seine Zeit, um den Reifeprozess abzuwarten, dafür entsteht ein würziges und lang haltbares Qualitätsprodukt. Beim Gären werden etwa 300 Aromen

Frisch gebackenes knuspriges Brot
Frisch gebackenes knuspriges Brot

freigesetzt, die den Geschmack unverwechselbar machen und auch noch nach Tagen nicht verblichen sind.

Allein das sollte Anreiz dafür sein, sich für eine traditionell arbeitende Bäckerei zu entscheiden. Das bietet auch Gewähr dafür, dass die Brote gut durchgebacken und damit auch sehr bekömmlich sind. Dafür bürgt nicht zuletzt eine lockere und weiche Krume ebenso, wie eine knusprige Kruste. Damit das erhalten bleibt, gehört es auch nie in eine Plastiktüte, ebenso sollte das bequeme Schneiden beim Kauf unterbleiben. Brote verlieren sonst schnell an Qualität und wird schimmelanfällig. Täglich werden auch so schon Unmengen des Nahrungsmittels weggeworfen. Dieser Mangel an Wertschätzung für ein aufwendig hergestelltes Produkt gibt zu denken, mehr als jede der bisherigen Studien.

Tipps zum Brot backen für zuhause

Selbstgebackenes Brot bekommt eine wunderbare Kruste, wenn man es mit einer Mischung aus einem Eiweiß und einem Esslöffel Wasser bestreicht.

Gartenbista-Tipp: Damit es eine glänzende Kruste bekommt, muss man es kurz vor Backende mit Essig einpinseln.

Es hält länger frisch, wenn man es mit Buttermilch backt. Dafür auf 1 kg Mehl etwa 3 EL Buttermilch in den Teig kneten.

Pikantes Brot
Soll das selbst gebackene Brot besonders würzig schmecken, verwendet man statt normalem Speisesalz Sellerie- oder Knoblauchsalz.

Unser Buch-Tipp: Brotbackbuch Nr. 1: Grundlagen und Rezepte für ursprüngliches Brot

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © FFCucina Liz Collet, juniart – Fotolia.com


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