Spargel Pflanze: Vitamine und Inhaltsstoffe

Die gesunde Spargel Pflanze
Die gesunde Spargel Pflanze

Die Deutschen lieben Spargel, vor allem den aus einheimischen Gefilden. War die Zeit des kulinarischen Genusses früher mal sehr begrenzt, so wird die Saison der blassen Stangen in den letzten Jahren immer weiter ausgedehnt. In diesem Artikel geben wir Auskunft rund um die Spargel Pflanze.

Interessante Daten und Fakten über die Spargel Pflanze

Traditionell endet die hiesige Saison natürlich immer noch mit dem Johannistag am 24. Juni. Danach soll man den Spargel in Ruhe lassen, damit er fürs nächste Jahr gut gedeihen kann. Wenn sich auch daran schon nicht mehr jeder Erzeuger hält, so wird aber der Beginn der Ernte konsequent immer weiter vor verlagert.

Gartenbista-Tipp: Die ersten zarten Exemplare des Gemüses landen bereits im März auf den Tellern. Dank Wärmefolien und allerlei anderen Finessen, lässt sich die Natur heute auch bei der Spargelernte überlisten.

Das Stechen des ersten Spargels wird in vielen Regionen förmlich zelebriert. Dabei ist das Gewächs selbst nicht besonders anspruchsvoll. Es gedeiht auf Böden, die sonst nicht so recht zum Anbau taugen. Sandig und ohne nennenswerte Nährstoffe, dem Gwächs genügt das, mehr noch, erst in diesem Boden wird er richtig gut. Ganze Landstriche geraten so zum Wallfahrtsort für alle, die sich mit Teilen der Ernte so richtig eindecken wollen. Das hält nicht nur die Preise stabil auf ansprechender Höhe, es macht auch die Gegenden des Anbaus nachhaltig attraktiv. Die Region um Beelitz ist dafür sicher ein Beispiel.

Was den Spargel zu einem gesunden Produkt macht – Vitamine und Inhaltsstoffe

Eineinhalb Kilo des Spargels isst jeder Deutsche durchschnittlich pro Jahr. Dabei besteht das delikate Gemüse zu 90 Prozent aus Wasser, was ihm aber auf der anderen Seite auch eine hohe Kalorienarmut beschert. Die meisten können ihn also völlig ohne schlechtes Gewissen essen und ernähren sich damit durchaus gesund.

Die edlen Stangen enthalten viele wertvolle Vitamine, so zum Beispiel

  • Vitamin C,
  • Vitamin E
  • und auch wichtige B-Vitamine.

Als besonderen Inhaltsstoff enthält Spargel die Asparaginsäure. Sie regt die Nierenfunktion an und wirkt so entwässernd. Das kommt all denen zugute, die unter Wassersucht oder Übergewicht leiden.

Wer allerdings zu Gicht-Anfällen neigt, der sollte sich Grenzen beim Spargelgenuss setzen. Die großen Mengen an

Bei Gicht sollte man nicht zu viel Spargel essen
Bei Gicht sollte man nicht zu viel Spargel essen

Harnsäure können dann nicht komplett über die Nieren ausgeschieden werden. Harnsäurekristalle setzen sich ab und verursachen die typischen Gelenkschmerzen. Eine andere unangenehme Begleiterscheinung des Spargelessens ist der strenge Uringeruch. Doch der ist harmlos und rührt lediglich von den schwefelhaltigen Verbindungen her, die mit dem Harn wieder ausgeschieden werden.

Unser Buch-Tipp: Spargel – Mit frischen neuen Rezepten

Textquelle: Ralph kaste

Symbolgrafiken: © marcin jucha, OBprod – Fotolia.com


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