Obst und Gemüse anbauen auf dem Balkon für Anfänger

TOMATO plants on the terrace of the apartment in the cityWas gibt es Schöneres als frisches Obst oder Gemüse zu essen? Wer einen Garten hat, kann sich diesen Traum leicht erfüllen. Doch auch als Balkonbesitzer muss man nicht zwingend auf frische Früchte verzichten, denn viele Obst- und Gemüsesorten lassen sich ebenso dort kultivieren. Werden einige Tipps beachtet, kann sich beim Anbau auf dem Balkon eine reiche Ernte ergeben.

Tipp Nr. 1: Auswahl der Pflanzen

Nun ist es leider nicht so, dass jede Obst- und Gemüsesorte dafür geeignet ist, auf dem Balkon angebaut zu werden. Kartoffeln beispielsweise lassen sich dort ebenso wenig kultivieren wie Kohl oder Spargel.

Beeren wie Erdbeeren, Himbeeren oder Johannisbeeren hingegen können sehr gut auf dem Balkon angebaut werden. Im Fachhandel gibt es spezielle Sorten, welche sich perfekt für den Anbau auf dem Balkon anbieten; beispielswies Hängeerdbeeren.

Salate, Radieschen, Tomaten zählen im Bereich Gemüse zu den beliebtesten Pflanzen, weil sie leicht zu kultivieren sind und auch im Kasten oder Kübel gedeihen können.

Sehr beliebt auf Balkonen sind kleine Obstbäume, die in Kübeln gehalten werden. diese kleinen Bäumchen beanspruchen nicht viel Platz, tragen aber reichlich Früchte.

Auch Kräuter lassen sich ohne Probleme auf dem Balkon anbauen – egal, wie klein dieser ist.

Mehr zum Thema „Gemüseanbau auf dem Balkon“ erfahren Sie hier.

Tipp Nr. 2: Der richtige Standort

Wie beim Anbau im Garten ist auch beim Kultivieren auf dem Balkon der richtige Standort von Bedeutung. „Richtig“ heißt in diesem Zusammenhang „so sonnig wie möglich“. Perfekt ist dementsprechend ein Südbalkon, da davon auszugehen ist, dass dieser täglich sechs Stunden von der Sonne besucht wird. Doch Vorsicht: zwar freuen sich die meisten Pflanzen sehr über Sonne und bringen dadurch auch größere Früchte hervor, jedoch gibt es durchaus einige, die zu viel Sonneneinstrahlung nicht verkraften. Für jene Pflanzen wiederum muss ein Sonnenschutz – beispielsweise in Form eines anderen Pflanzgefäßes oder eines Sonnenschirms – eingerichtet werden.

Tipp Nr. 3: Wahl des Pflanzgefäßes

Wichtig ist es, ein passendes Pflanzgefäß zu wählen, und zwar nicht nur in der Größe, sondern auch vom Material her. Optimal sind Pflanzgefäße aus Ton, die unten Ablauflöcher haben. Diese verhindern, dass sich Staunässe bildet. Auch sollten die Gefäße in einer hellen Farbe gewählt werden, da sich dunkle zu sehr aufheizen, was wiederum zu Schäden an den Wurzeln führen könnte.

Tipp Nr. 4: Gründlich gießen!

Pflanzen, welche Früchte tragen, haben einen erhöhten Wasserbedarf. Um diesem genüge zu tun, ist es wichtig, dass diese Pflanzen im Sommer täglich gegossen werden. Der beste Zeitpunkt hierfür ist der frühe Morgen.

Beim Gießen bitte darauf achten, dass nur im Wurzelbereich gegossen wird: gelangt Wasser auf die Blätter der Pflanzen, werden diese in der Mittagssonne verbrennen.

Graphik: © ChiccoDodiFC – Fotolia.com


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