Gurken einfrieren – das muss ich beachten

Gurken lassen sich einfrieren
Gurken lassen sich einfrieren

Das knackige grüne Gemüse schmeckt am besten, wenn es frisch und roh verzehrt wird. Besonders stark wasserhaltige Sorten werden nicht unbedingt besser, wenn sie tiefgefroren und später wieder aufgetaut werden. Dennoch kann man Gurken einfrieren, sofern einige diesbezügliche Kriterien beachtet werden.

Kann man Gurken einfrieren?

Auf den ersten Blick scheint es schier unmöglich zu sein, Gurken durch Einfrieren zu konservieren. Aufgrund ihres hohen Wassergehaltes ist alleine die Vorstellung nach dem Auftauen einen matschigen Klumpen zu haben, besorgniserregend. So kommt es, dass viele Gartenbesitzer ihre Ernteüberschuss auf andere Arten haltbar machen. Doch das grüne Gemüse lässt sich durchaus einfrieren, allerdings unter folgenden Voraussetzungen:

  • Die Gurken sollen hinterher nicht roh verzehrt oder
  • sie müssen zuvor präpariert werden

Haltbarkeit

Eingefrorene Gurken sind tatsächlich bis zu einem Jahr haltbar, also in etwa genauso lange wie eingelegte Exemplare.

Verwendung

Es ist selbsterklärend, dass eine aufgetaute Gurke nicht so ohne weiteres roh verzehrt werden kann. Sie lässt sich jedoch sehr gut kochen, beispielswiese als Schmorgurke. Wer jedoch nicht auf eine Art Gurkensalat verzichten möchte, der muss diesen bereits vor dem Einfrieren zubereiten, und zwar mithilfe von Essig. So bleibt das Gemüse zumindest halbwegs knackig.

Nachteile beim Gurken Einfrieren

Der größte Nachteil liegt darin, dass man nicht einfach seine Gurken in Gefrierbeutel und danach in den Tiefkühlschrank stecken kann, um sie hinterher wie eine frisch Geerntete zu verzehren. Aufgrund des hohen Wassergehaltes ist eine besondere Behandlung – entweder vor oder nach dem Einfrieren – notwendig.

Kann ich Gurken roh einfrieren?

Wenn eine Gurke nach dem Auftauen gekocht wird, kann sie roh eingefroren werden. Hierfür sind jedoch einige Vorbereitungen zu treffen.

Oder gekocht?

Frische Gurken
Frische Gurken

Eine Gurke zunächst zu kochen und danach einzufrieren, macht wenig Sinn. Einzige Ausnahme: es wurden Schmorgurken zubereitet, welche für einige Zeit in den Gefrierschrank sollen. Ähnlich wie gefüllte Paprikaschoten ist dies möglich, obwohl man sich darüber im Klaren sein sollte, dass auch bei dieser Methode beim Auftauen die Gurken an Geschmack verlieren und eventuell sogar matschig werden können.

Vorbereitung zum Einfrieren

Grundsätzlich sollten Gurken gewaschen werden. Besonders bei jenen Exemplaren, die aus dem eigenen Garten stammen, ist häufig Erde zu finden. Auch kleine Schädlinge können sich an dem Gemüse aufhalten.

Schälen?

Gurken, die nach dem Einfrieren gekocht werden sollen, müssen zwingend geschält werden. Sollen sie jedoch in Essig eingelegt werden, ist dies nicht notwendig.

Gurken einfrieren zum Kochen – so geht´s

  • Frische Gurken schälen
  • Längst halbieren
  • Kerne mit einem Löffel vorsichtig herausschaben
  • Für Schmorgurken die Gurkenhälften in Gefriergefäße geben
  • Als Gemüse kleinschneiden
  • Einfrieren

Als Salat einfrieren

  • Gurken in dünne Scheiben schneiden
  • Sud aus Essig, Salz und Gewürzen nach Wunsch herstellen
  • Scheiben in Gefrierdosen geben
  • Mit dem Sud vermischen
  • Einfrieren

Gartenbista-Tipp: Vor dem Verzehr die Gurkenscheiben für ein bis zwei Stunden im Kühlschrank auftauen.

Kann ich Gurken im Ganzen einfrieren?

Gurken sollten immer in geschnittener Form eingefroren werden. Zumindest halbiert, sofern sie zu einem gefüllten Schmorgericht werden sollen.

Tipps & Tricks

  • Man kann sehr gut pürierte Gurken einfrieren, und sie später als kalte Gemüsesuppe zubereiten.
  • Zum Kochen die tiefgefrorenen Gurkenstücke direkt in den Topf geben.

 

Symbolgraphiken: © Peredniankina – stock.adobe.com; yanadjan – stock.adobe.com


, Kategorie: Gemüse

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