Gerätehaus aus Holz? Welche Pflege benötigt es?

HolzbudeGartengeräte tendieren dazu, nach Gebrauch einfach dort liegen zu bleiben, wo sie zuvor eingesetzt worden sind. Dies liegt nicht unbedingt ausschließlich an der Faulheit der Hobbygärtner, sondern daran, dass sie keinen geeigneten Ort zur Lagerung dieser Geräte besitzen. Empfehlenswert ist es, sich ein kleines Gerätehaus anzuschaffen. Ein solches ist in verschiedenen Materialien erhältlich: Metall, Kunststoff und Holz. Im folgenden Text werden Grätehäuser aus Holz näher erläutert.

Gerätehaus aus Holz bauen: Was ist zu beachten?

Ein handwerklich begabter Gartenbesitzer wird sich nicht besonders schwer tun, ein Gerätehaus aus Holz selbst zu bauen. Diesbezügliche Anleitungen finden sich im Internet beziehungsweise im Fachhandel.

Verwendet wird in der Regel Fichtenholz oder Lärchenholz. Bei diesen handelt es sich um heimische Hölzer, die an die klimatischen Bedingungen gewöhnt und zudem auch noch witterungsbeständig sind. beim Kauf des Holzes ist darauf zu achten, dass es keine Astlöcher oder Astansätze aufweisen sollte, da diese der Festigkeit des fertigen Bauwerks schaden könnten.

Beim Verarbeiten ist zu bedenken, dass Holz arbeitet. Demzufolge sollte es nicht zu straff verarbeitet oder sogar gebogen werden. Auch ist beim Verschrauben beziehungsweise Vernageln darauf zu achten, dass ein ausreichender Abstand zum Rand des Holzes eingehalten wird. Ist dies nicht der Fall, kann das Holz leicht reißen.

Welche Vorteile bietet ein Gerätehaus aus Holz?

Im Gegensatz zu Metall und Kunststoff ist Holz ein natürliches Element, welches sich nahtlos in einen Garten einfügt; selbst in der kleinsten Ecke oder unter Bäumen findet ein Holzhaus ein Plätzchen. Auch sind derartige Gerätehäuser sehr geräumig, so dass auch wirklich jedes Gartengerät dort Unterschlupf findet. Herzumliegende Spaten, Harken, Gartenhandschuhe etc. gehören der Vergangenheit an…

Doch nicht nur das: ein Gerätehaus aus Holz ist ausgesprochen stabil und langlebig, so dass sich solch eine Investition über Jahre hinweg sehr lohnt. Voraussetzung für diese Langlebigkeit ist allerdings die richtige Pflege…

Gerätehaus aus Holz richtig pflegen: Die Imprägnierung

So schön Holz auch ist – es bleibt leider nicht so, wenn es nicht gepflegt wird. Es neigt dazu, zu verwittern, auszutrocknen oder zu verfaulen, wenn es UV-Strahlen, Regen und Frost ausgesetzt ist. Gerätehäuser aus Holz sehen dann nicht nur unansehnlich aus, sondern verfallen irgendwann einmal so sehr, dass sie nicht mehr verwendet werden können. Deswegen ist es unabdingbar, ein Gerätehaus regelmäßig zu pflegen.

Diese Pflege beginnt bereits mit der Imprägnierung direkt nach dem Aufstellen. Dieses Imprägnieren dient dem Schutz des Holzes, ohne es daran zu hindern, zu arbeiten (was Holz grundsätzlich tut). Verwendet werden kann sowohl eine farblose Beize als auch eine deckende Lasur – je nach Geschmack des Gartenbesitzers.

Holz richtig pflegen: Holz streichen

Mit der Imprägnierung alleine ist es nicht getan: ein deckanstrich muss ebenfalls getätigt werden. Sinnvoll ist es, diesen zweimal zu absolvieren, damit das Gerätehaus aus Holz auch wirklich sehr gut gegen Pilzbefall, Feuchtigkeit und Schädlinge geschützt ist. Dieser Deckanstrich kann ebenfalls in Form einer transparenten Beize oder einer deckenden Lasur erfolgen. Achtung: wer ausschließlich mit Beize arbeitet, sollte darauf achten, dass für die Außenwände Außenbeize und für die Innenwände Innenbeize verwendet wird!

Graphik: © Pixelmixel – Fotolia.com


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