Staketenzaun selber bauen: Was ist zu beachten?

Staketenzaun selber bauen
Staketenzaun selber bauen

In der Regel ist es so, dass ein Grundstück durch eine Hecke oder einen Zaun umschlossen wird. Dies dient nicht nur der Abgrenzung, sondern erfüllt auch optische Zwecke. Nun gibt es eine Reihe von Möglichkeiten, wie eine solche Abgrenzung in Form eines Zauns erfolgen kann: Jägerzäune sowie Zäune aus Metall zählen zu den beliebtesten Variationen, doch auch ein weiteres Modell findet mehr und mehr Liebhaber: der Staketenzaun, der nahezu immer ein Unikat ist. So können Sie einen Staketenzaun selber bauen.

Was sind Staketenzäune?

Bei Staketenzäunen handelt es sich um Zäune, die aus angespitzten Latten, Pfosten oder Pfählen bestehen. Diese Latten werden mit einem Draht miteinander verbunden, vorzugsweise oben und unten.

Welche Vorteile bieten Staketenzäune?

Der Vorteil eines solchen Zaunes liegt nicht nur darin, dass er individuell gestaltet werden kann, sondern auch darin, dass er auch innerhalb eines Grundstücks zur Abgrenzung eines bestimmten Bereichs genutzt werden kann. Das natürliche Flair eines Gartens geht nicht verloren, da ein Staketenzaun dieses unterstützt.

Ein weiterer großer Vorteil liegt darin, dass ein Staketenzaun leicht selbst gebaut werden kann. Höhe und Breite der einzelten Staketen können ebenso selbst bestimmt werden wie deren Abstand zueinander. So bekommt man als Gartenbesitzer einen individuellen, kostengünstigen Zaun, der garantiert jedem Grundstück einen Hauch Romantik verleiht.

Gartenbista-Tipp: Schön berankt, bietet ein Staketenzaun auch einen wunderbaren Sichtschutz.

Staketenzaun selber bauen – Anleitung

  1. Benötigt werden angespitzte Latten oder Pfähle in der gewünschten Höhe sowie Draht. Optimal ist es, Holz aus dem eigenen Garten zu verwenden – vorzugsweise Kastanienholz, da dieses besonders langlebig ist. Ist kein eigenes Holz vorhanden, so sollte darauf geachtet werden, dass das gekaufte aus nachhaltigem Anbau stammt und möglichst frisch ist. So lassen sich am besten die benötigten Latten erzeugen.
  2. Die Latten werden in den Boden gerammt, wobei der Abstand zwischen ihnen dem Gartenbesitzer überlassen bleibt (in der Regel liegt er zwischen 5 und 10 cm).
  3. Ist dies geschehen, werden sie mit einem Draht miteinander verbunden. Dieser wird sowohl im oberen Teil als auch im unteren eingesetzt.
  4. Zu beachten ist, dass maximal vier Meter Zaun miteinander verbunden werden sollten.
  5. Danach muss ein neuer Spanndraht verwendet werden. Sinnvoll ist es, zwischen die einzelnen Zaunteile ab und zu Pfosten zu setzen, die für Stabilität sorgen.

Tipps zum Aufbau und zur Pflege von Staketenzäunen

Es ist sinnvoll, den Draht sowohl oben als auch unten um die Latten zu spannen. Der Lattenabstand sollte nicht mehr als 10 cm betragen.

Ein Staketenzaun kann jederzeit leicht abgebaut und an einer anderen Stelle wieder aufgebaut werden. Es ist nicht zwingend notwendig, den Zaun in gerader Linie aufzubauen: Staketenzäune wirken besonders attraktiv, wenn sie einen bestimmten Bereich rund verlaufen.

Gartenbista-Tipp: Die Spannung der Drähte lässt mit der Zeit nach. Damit der Staketenzaun dadurch nicht instabil wird, sollten sie circa einmal im Jahr nachgezogen werden.

Graphik: © Marco2811 – Fotolia.com


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.