Roter Ginster – ein üppiger Frühjahrsblüher

Roter Ginster – extravagante Blütenpracht im Frühling

Roter GinsterJeder kennt den gelben Ginster, der im Frühjahr mit seinen leuchtenden Blüten in den Gärten zu bewundern ist. Aber nicht jeder weiß, dass es den Ginster auch noch in anderen attraktiven Farben gibt. Roter Ginster ist eine besonders schöne Farbvariation, die im Frühjahr wie alle Ginster sehr üppig blüht. Seine Farbe variiert je nach Art von einem zarten Rosa über Karminrot bis hin zu kräftigem Rubinrot.

Ganz besonders exklusive Farbspiele können Sie erzielen, wenn Sie den roten Ginster mit andersfarbigen Ginsterarten kombinieren, zum Beispiel mit gelben, weißen oder cremefarbenen Ginsterarten.
Aber nicht nur für unser Auge ist der rote Ginster attraktiv, wie andere Ginsterarten auch zählt er zu den Bienennährgehölzen und nimmt dadurch eine wichtige Rolle im Ökosystem ein.

Ginster muss nicht immer gelb sein

Vor allem in Steingärten, Heidegärten und Staudengärten ist roter Ginster sehr beliebt. Er kann aber auch als Solitärpflanze auf eine Rasenfläche oder an den Beetrand gesetzt werden und setzt dort mit seinen roten Blüten für einen auffälligen Farbakzent.

Roten Ginster pflanzen

Wenn Sie roten Ginster pflanzen möchten, dann können Sie dies, genau wie bei allen anderen Ginsterarten, das ganze Jahr über tun. Allerdings mag er es wegen seiner langen Pfahlwurzeln überhaupt nicht, wenn er umgepflanzt wird. Suchen Sie den Standort also mit Bedacht aus. Roter Ginster eignet sich auch gut als dekorative Kübelpflanze für die Terrasse, den Balkon oder den Dachgarten.

Roter Ginster – darauf müssen Sie achten

  • Kaufen Sie roten Ginster immer mit Wurzelballen, wurzelnackte Pflanzen wachsen schlecht an.
  • Roter Ginster ist ebenso anspruchslos und pflegeleicht wie sein gelber Verwandter. Den roten Ginster schneiden: außer einem regelmäßigen Rückschnitt braucht er keine Pflege.
  • Roter Ginster liebt die Sonne und ist eine Pflanze, die auch Trockenheit gut verträgt.
  • Wie andere Ginsterarten ist der rote Ginster sehr genügsam und verträgt auch magere Böden.

Ist roter Ginster giftig?

Ebenso wie der gelbe Ginster ist auch der rote Ginster giftig. Vor allem Kinder sollten vor dem Verzehr von Samen oder Pflanzenteilen gewarnt werden und auch Haustieren sowie Schafen und Pferden drohen Vergiftungen, die im schlimmsten Fall zum Tod führen könne. Pflanzen Sie Ginster nicht in die Nähe von Fischteiche, ins Wasser gelangende Samen können die Fische vergiften.

 

Foto: © Dieter Seeger – Fotolia.com



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