Muss man Magnolie düngen?

Magnolie
Magnolie

Magnolien sind nicht nur sehr dekorativ, sondern auch noch pflegeleicht. Sind sie jedoch mit den äußeren Umständen nicht zufrieden, zeigen sie ihr Missfallen schnell durch eine spärliche Blütenbildung. Ein gutes Indiz dafür, dass man als Gartenbesitzer seine Magnolie düngen muss.

Magnolie düngen – Wissenswertes

Wer eine Magnolie in seinem Garten kultiviert, tut dies in erster Linie wegen den wunderschönen, dekorativen Blüten. Umso ärgerlicher ist es, wenn diese nur in sehr überschaubarer Anzahl erscheinen oder sogar komplett ausbleiben. Der häufigste Grund für dieses Manko sind ungeeignete Bodenverhältnisse. Bereits beim Pflanzen des Ziergewächses ist demzufolge auf die optimale Erde zu achten. Doch auch, wenn sich ein zunächst geeigneter Boden im Laufe der Jahre zum Negativen hin verändert, besteht kein Grund zur Panik: mit dem richtigen Dünger kann nahezu jeder Boden wieder in ein magnolienfreundliches Substrat verwandelt werden.

Richtige Erde

Um sich rundherum wohl zu fühlen, braucht die Magnolie neben einem halbschattigen oder absonnigen Standort einen Boden, der

  • humos,
  • leicht sauer und
  • feucht

ist. Ist die Erde zu lehmig, so muss sie aufbereitet werden; ist der Boden hingegen zu sandig, sollte dort keinesfalls ein Magnolienbaum kultiviert werden.

Leicht saurer Boden

Grundsätzlich kann das Magnolie Düngen entfallen, wenn der Baum in saurem Boden gepflanzt worden ist. Dennoch kann es nach einigen Jahren passieren, dass keine Blüten mehr gebildet werden. Der Grund hierfür ist in der Tatsache zu finden, dass viele saure Böden nur geringe Mengen an Magnesium enthalten. Dieses ist nach einiger Zeit aufgebraucht, was zu Mangelerscheinungen am Magnolienbaum führt.

Wie oft düngen?

Wird die Magnolie in Kübelhaltung kultiviert, sollte in der Hauptvegetationszeit wöchentlich mit Flüssigdünger versorgt werden.

Ist der Baum hingegen im Freiland ausgepflanzt, so ist der Turnus zum Magnolie Düngen abhängig von

  • Art des Düngers
  • Grund des Düngens (Mangelausgleich oder zur Stärkung).

Welcher Dünger?

Im Fachhandel sind verschiedene Zusätze erhältlich, welche zum Magnolie Düngen verwendet werden können. Dabei ist jedoch zu beachten, dass diese individuell den Schadbildern angepasst werden müssen, um die konkreten Mängel auszugleichen.

  • Blätter werden gelbgrün und/oder bilden braune und schwarze Flecken -> Magnesiummangel -> Bittersalzlösung verabreichen
  • Blätter werden hellgrün -> Stickstoffmangel -> stickstoffhaltigen Dünger zugeben
  • Fehlende oder spärliche Blütenbildung -> Boden nicht sauer genug -> Rhododendrondünger oder Bittersalzlösung geben
  • Blätter werden gelb, grau-blau oder vom Blattrand aus braun -> Kalium- oder Phosphormangel -> Thomaskali verabreichen
  • Blätter werden gelb oder verblassen mit gleichzeitig dunkelgrünen Blattadern -> Eisenmangel -> Eisendünger zuführen

Gartenbista-Tipp: Beim Magnolie Düngen Überdüngung vermeiden!

Kaffeesatz

Kaffeesatz enthält wertvolle Mineralien wie Kalium, Phosphor und Stickstoff. Liegt ein derartiger Mangel vor, kann man durchaus Kaffeesatz zum Magnolie Düngen verwenden. Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass er einen zu hohen pH-Wert im Boden ausgleichen kann.

Spezial Dünger

Es gibt verschiedene Dünger, die als Allrounder eingesetzt werden können. Bei konkreten Mangelerscheinungen ist jedoch von deren Verwendung abzuraten, weil sie in der Regel die notwendigen Mineralstoffe nicht in ausreichender Menge enthalten.

Rhododendron-Dünger

Ist die Erde an dem gewählten Standort zu stark lehmhaltig, muss sie vor dem Einpflanzen des Magnolienbaums mit Rhododendrondünger aufbereitet werden. Auch in den Folgejahren ist es sinnvoll, diesen zum Magnolie Düngen zu verwenden. Dasselbe gilt für Böden mit einem hohen pH-Wert.

Gartenbista-Tipp: Drei- bis viermal jährlich eine 1-2 cm hohe Schicht Rhododendronerde unter dem Magnolienbaum ausbringen! Diese versorgt ihn mit Nährstoffen und sorgt für eine Ansäuerung des Bodens.

Magnolie düngen – mit reifem Kompost

Reifer Kompost kann sehr gut zum Magnolie Düngen verwendet werden, da er den Baum mit den notwendigen Nährstoffen versorgt. Bei dieser Methode wird der Kompost in der Zeit von April bis Juli im vierwöchigen Abstand in die Erde eingearbeitet.

Gartenbista-Tipp: Um die Nährstoffversorgung noch zu erhöhen, den Kompost mit Hornspänen vermischen!

 

Symbolgraphiken: © eyetronic – Fotolia.com


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