Japanische Pfingstrose – die Pflege der traumhaften Blüten ist mit viel Gießen recht einfach

japanische PfingstroseDie attraktiven und pflegeleichten japanischen Pfingstrosen mit ihren großen Blüten sind ein Blickfang in jedem Garten. Schon seit mehr als 2000 Jahren werden die verschiedensten Pfingstrosen Sorten in ihrer ursprünglichen Heimat China gezüchtet, sie galten als Statussymbol der Macht des chinesischen Kaisers und schnell entwickelten sich über 1000 attraktive Sorten.

Im 6. Jahrhundert nach Christus kam diese überaus attraktive Heil-und Zierpflanze nach Japan, wo sie ebenfalls in immer neuen Variationen gezüchtet wird. Als japanische Pfingstrose ist heute die Paeonia lactiflora bekannt, die auch milchweiße Pfingstrose oder chinesische Pfingstrose genannt wird.

Blüten der japanischen Pfingstrose stimmen auf den Sommer ein

Die japanische Pfingstrose blüht von April oder Mai bis in den Juni hinein. Sie ist also ein bunter und stimmungsvoller Frühblüher, der den Garten schon im späten Frühling auf den Sommer einstimmt.

Mit einer Wuchshöhe von 50 bis 60 Zentimetern und auffälligen, großen Blüten, die es in gefüllten und halbgefüllten Variationen gibt, ist sie eine äußerst beliebte und zugleich anspruchslose und langlebige Ziergartenpflanze.

Wie die meisten anderen Arten des wunderschönen Frühblühers gestaltet sich auch die Pfingstrosen Pflege bei der japanischen Pfingstrose einfach. Mit einer Farbvielfalt von weiß, rosa und rot setzt sie attraktive und auffällige Farbakzente im Garten.

Japanische Pfingstrose – Pflegetipps

  • Standort: Die japanische Pfingstrose liebt einen warmen, windgeschützten und sonnigen Standort. An schattigen Standorten wird sie nicht ihre volle Blütenpracht zeigen können, dies sollte Sie beim Pflanzen der Pfingstrose berücksichtigen.
  • Boden: In einem durchlässigen, normalen bis nährstoffreichen Boden gedeiht die japanische Pfingstrose am besten, aber auch mit lehmigem Boden kommt sie gut zurecht. Die Pflanze braucht aufgrund ihrer großen Blüten viel Wasser und sollte regelmäßig gegossen werden.
  • Rückschnitt: Die japanische Pfingstrose zieht sich wie alle Stauden-Pfingstrosen im Winter in die Erde zurück. Sie sollte daher im Herbst auf etwa 10 cm zurückgeschnitten werden. Benutzen Sie zum Zurückschneiden der Pfingstrose eine scharfe Gartenschere und schneiden Sie die Stängel einzeln, um die Pflanze nicht zu quetschen.
  • Pfingstrosen düngen: Im Frühjahr und im Herbst sollte die japanische Pfingstrose mit guter Komposterde gedüngt werden
  • Japanische Pfingstrose schneiden: Schneiden Sie die verblühten Blütenköpfe ab, damit die Pflanze weniger Energie in die Entwicklung von Samen steckt. So kann sie länger und schöner blühen.

Giftigkeit und Heilwirkung der japanischen Pfingstrose

In den Pflanzenteilen der Pfingstrosen befinden sich für den Menschen leicht giftige Esterverbindungen, die Wurzelrinde jedoch enthält krampflösende Inhaltsstoffe. Aus diesem Grund haben Pfingstrosen in ihrem Ursprungsland China eine lange Tradition als Heilpflanzen.

Foto: © alexkich – Fotolia.com

Dieser Artikel ist Teil der Serie "Die Pfingstrose"



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Du kannst unter Pseudonym kommentieren. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ja, ich habe die Datenschutzerklärung gelesen.