Baumwachs als Wundverschluss nutzen

Baumwachs als Wundverschluss
Baumwachs als Wundverschluss

Wird ein größerer Zweig oder Ast eines Baumes entfernt, so sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, die so entstandene Wunde mit einem Wundverschluss zu versehen. Am besten geeignet hierfür ist das sogenannte Baumwachs. Doch wie kann man Baumwachs als Wundverschluss nutzen?

Was ist Baumwachs?

Baumwachs ist eine Substanz, die als Wundverschluss bei Schnittwunden an Bäumen und Sträuchern aufgetragen wird. Es dient dazu, Wunden an Bäumen zu verschließen.

Wozu wird Baumwachs verwendet?

Der Wundverschluss an Bäumen dient dazu, das Eindringen von Pilzen und Bakterien ins Innere des Holzes zu verhindern. Gleichzeitig soll er ermöglichen, dass die Wunde durch neues Rindenmaterial ummantelt wird.

Warum sind Bakterien und Pilze so gefährlich für Wunden im Holz?

Genau wie bei menschlichen Wunden verursachen Bakterien und Pilze auch im Holz schwere Schäden. Bakterieneinfall führt dazu, dass das Holz anfängt zu faulen, während die Pilzsporen durch den gesamten Bam wandern und im schlimmsten Fall zu dessen Tod führen.

Woraus besteht Baumwachs?

Üblicherweise setzt sich Baumwachs aus

  • Leinöl
  • Wachsen und
  • Harzen

zusammen. Teilweise wird auch noch ein Fungizid beigemischt, welches jegliches Aufkommen von Pilzen im wahrsten Sinne des Wortes im Keim erstickt.

Wie wird Baumwachs als Wundverschluss aufgetragen?

Grundsätzlich wird Baumwachs kalt aufgetragen. Dies geschieht üblicherweise in Form des Aufstreichens, jedoch sind Baumwachse auch zum Aufsprühen erhältlich.

Welche Anforderungen muss ein gutes Baumwachs erfüllen?

Ein gutes Baumwachs lässt sich daran erkennen, dass es auch nach einer Frostperiode immer noch elastisch bleibt und nicht aufreißt. Ist dies der Fall, war die ganze Behandlung im wahrsten Sinne des Wortes für die Katz: Bakterien und Pilze schlüpfen durch die kleinsten Lücken in das Innere des Holzes hinein…

Gartenbista-Tipp: Wie Sie Wunden an Bäumen richtig verschließen und diese vor Wunden schützen lesen Sie hier

Graphik: © Martina Berg – Fotolia.com


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