Bewegung im Sommer

Bewegung im Sommer - Darauf sollte man achten
Bewegung im Sommer – Darauf sollte man achten

Sport ist gesund, die Gründe sind vielschichtig. Damit sich diese Erkenntnis nicht ins Gegenteil verkehrt, muss man bei den derzeitigen Temperaturen ein paar Dinge beachten. Nicht nur für Hobby-Sportler kann die Hitze beim Training oder beim Wettkampf zum ernsthaften Problem werden. Sonnenstich, Kreislaufprobleme, Hitzeschlag und Dehydrierung sind nur einige der Schwierigkeiten, die immer wieder gefährliche Begleiterscheinungen von Bewegung im Sommer sind. Mal wieder kommt es auf die Dosis an, wie so oft in unserem Leben.

Warum zu viel Bewegung im Sommer gefährlich ist

Generell sollte man bei Temperaturen jenseits der 28 Grad weniger intensiv trainieren.  Der Körper heizt sich recht schnell auf. Die individuelle Wärmeschwelle ist zwar dabei durchaus verschieden und man kann seinen Körper auch an sportliche Aktivität bei Hitze gewöhnen. Das ist aber keine Angelegenheit von wenigen Einheiten und bedarf eines professionellen Trainings.

Wer daneben noch mit seinem Fettanteil am Körper zu kämpfen hat, bei dem sinkt die Wärmeabgabe ohnehin. Mit steigender Körpertemperatur werden dann recht schnell die Schweißdrüsen aktiviert. Die körpereigene Klimaanlage lässt den abgesonderten Schweiß auf der Haut verdunsten, der Körper wird dadurch gekühlt. Doch bei schwülwarmer Luft funktioniert die Verdunstung aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit nur eingeschränkt.

Darauf sollte man bei hohen Temperaturen achten

Vorsicht ist auch bei Kindern geboten: Ihre Schweißdrüsen arbeiten noch nicht optimal, so dass sie leichter überhitzen können. Die Schweißabsonderung hat auch den Nachteil, dass der Flüssigkeitsverlust recht schnell zu Leistungsabfällen führt. Deshalb ist die konstante Zufuhr in kleinen Trinkeinheiten unerlässlich. Da gleichzeitig die Muskulatur weniger durchblutet und mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt wird, sind sportliche Höchstleistungen ohnehin nur selten zu erwarten.

Sonnenschutz, Brille und Kopfbedeckung sollten nicht fehlen.
Sonnenschutz, Brille und Kopfbedeckung sollten nicht fehlen.

Erschöpfungszustände stellen sich viel schneller ein. Mit den Temperaturen steigt vor allem in den Städten auch die Ozonbelastung, was sich deutlich auf die Lungenfunktion auswirkt.

Jenseits einer Konzentration von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft ist auf den Sport im Freien besser zu verzichten. Die Aktivitäten können in die Morgenstunden verlegt werden, da ist die Konzentration noch am niedrigsten.

Gartenbista-Tipp: Wer also auf seine sportlichen Einheiten bei Hitze nicht völlig verzichten will, muss viel trinken und sich mit geeigneter Sonnencreme und Brille gegen die Strahlung schützen. Die Kleidung sollte hell und luft- durchlässig sein. Eine Kopfbedeckung ist unbedingt angeraten.

Unser Tipp: Outdoor research swift cap – leichte, luftdurchlässig Kappe mit Sonnenschutz – evergreen

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgrafiken: © Kieferpix, John Smith – Fotolia.com


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