Herbst in Deutschland – es ist Herbstanfang

Der Herbst in Deutschland.
Der Herbst in Deutschland.

Der Herbst in Deutschland, Europa und auf der gesamten Nordhalbkugel begann dieses Jahr am 23. September 2018 um 03:54 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit (MESZ). Wie man den Herbstanfang erkennt, erfahren Sie im folgenden Artikel.

Herbst in Deutschland: Der Sommer ist vorbei

Es bedarf einer Klarstellung dessen, was damit gemeint sein soll: Der Herbst nach dem Wetter, nach dem Kalender oder nach der Natur. Für Meteorologen beginnt der Herbst immer am 1. September und dauert bis zum 30. November. Da für Klima-Statistiken immer nur Daten über ganze Monate erhoben werden, wird das Jahr mathematisch geteilt.

Danach entfallen auf jede der vier Jahreszeiten exakt drei Monate des Jahres. Nur so können die Messwerte der einzelnen Parameter aussagekräftig miteinander verglichen werden. Der meteorologische Herbst dauert demnach über die Monate September, Oktober und November an. Im Unterschied dazu richtet sich der kalendarische Herbstanfang grundsätzlich nach der Sonne.

 

Gartenbista-Tipp: Zum Abschluss noch eine der vielen Bauernregeln für die Herbstzeit: Septemberwetter warm und klar, verheißt ein gutes nächstes Jahr.

Tag-und-Nacht-Gleiche: Herbst in Deutschland

Herbstbeginn.
Herbstbeginn.

Herbstanfang ist immer dann, wenn zur Tag-und-Nacht-Gleiche die Sonne über den Äquator Richtung Südhalbkugel wandert. Die Tag-und-Nacht-Gleiche bedeutet, dass zwischen dem Sonnenaufgang und dem Sonnenuntergang zwölf Stunden liegen.

Tag und Nacht sind damit gleich lang. Dieses Phänomen trifft man regelmäßig am 22. oder 23. September eines jeden Jahres.

Dieser Wechsel im Datum des kalendarischen Herbstbeginns ist auf die gerundete Zeitrechnung zurückzuführen. Laut Kalender hat ein Jahr entweder 365 oder aber 366 Tage. Das astronomische Jahr hingegen hat tatsächlich 365 Tage, fünf Stunden und 49 Minuten. Das ist die Zeit, die die Erde braucht, um einmal um die Sonne zu kreisen.

Um die Differenz von knapp sechs Stunden auszugleichen, gibt es alle vier Jahre ein Schaltjahr mit einem zusätzlichen Tag, dem 29. Februar. Deshalb verschiebt sich auch die Tag-und-Nacht-Gleiche und somit der kalendarische Herbstanfang. In diesem Jahr fiel er auf den 23. September.

Frühherbst, Vollherbst und Spätherbst

Zu guter Letzt kann man sich auch an der Natur orientieren. Dann spricht man vom phänologischen Herbstanfang. Die zu beobachtenden Phänomene in der Natur lassen es zu, den Herbst auch noch in die Phasen Frühherbst, Vollherbst und Spätherbst zu unterteilen.

DerVollherbst lässt die Rosskastanie folgen. Blattverfärbung und Blattfall der Eberesche hingegen sind deutliche Anzeichen für den Spätherbst.

Unser Buch-Tipp: Der Frühherbst beginnt regelmäßig mit der Fruchtreife des Schwarzen Holunder.

Textquelle: Ralph Kaste

Symbolgraphiken: © Cosminxp, P.E Faivre – Fotolia.com


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