Foliengewächshaus aufstellen: Schutz für empfindliche Gemüsepflanzen



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Um Gemüse in der Anbauphase vor Witterungseinflüssen zu schützen, nutzen viele Hobbygärtner gerne ein Gewächshaus. In diesem sind die Pflänzchen sicher vor Regen und Sturm, sie haben es warm und auch Schädlinge haben es viel schwerer, sie anzugreifen. Die meisten Gewächshäuser sind mit Glas oder Kunststoff eingedeckt, wodurch die Häuser zwar stabil, jedoch auch schwer zu händeln sind. eine sehr gute Alternative hierzu ist das Foliengewächshaus.

Was ist ein Foliengewächshaus?

Bei einem Foliengewächshaus handelt es sich – wie der Name vermuten lässt – um ein Gewächshaus, welches mit Folie überzogen ist. Diese ist lichtdurchlässig, so dass die Pflanzen die benötigte Lichtzufuhr bekommen. Meistens bestehen Foliengewächshäuser aus stabilen Rohren, die ineinandergesteckt werden. Als „Eingang“ dient ebenfalls ein Stück Folie, welches vor dem Betreten des Gewächshauses aufgerollt und nach dem Verlassen wieder heruntergerollt wird.

In der Regel besitzt ein Foliengewächshaus das eine oder andere Fenster, welches ebenfalls aus Folie besteht und zum Lüften heruntergerollt wird.

Damit ein Foliengewächshaus bei Sturm nicht auf und davon fliegt, wird es im Boden verankert; ein festes Fundament ist hingegen nicht notwendig.

Foliengewächshäuser sind in verschiedenen Größen erhältlich, jedoch sind sie in der Regel kleiner als herkömmliche Gewächshäuser.

Nicht zu verwechseln sind Foliengewächshäuser mit einem Folientunnel. Dieser dient zwar auch als geschütztes Terrain beim Gemüseanbau, jedoch ist er eher als Frühbeet beziehungsweise Treibhaus anzusehen. Tomaten Jungpflanzen im Folientunnel auspflanzen

Welche Vorteile bietet ein Foliengewächshaus?

Zum einen besitzt ein Foliengewächshaus sämtliche Vorteile, die auch ein normales Gewächshaus innehat: Pflanzen werden vor Witterungseinflüssen und Ungezieferbefall geschützt und gedeihen dank des wohltemperierten Klimas prächtig.

Darüber hinaus sind die Foliengewächshäuser nicht ortsgebunden: sie lassen sich schnell und einfach auf- und abbauen und können somit gut versetzt werden.

Wetterverhältnisse spielen keine Rolle mehr: wer ein Foliengewächshaus besitzt, kann selbst bei schlechtem Wetter der Gartenarbeit frönen.

Last not least sind die längeren Erntezeiten zu erwähnen: dadurch, dass aufgrund der Temperaturen bereits früher im Jahr mit der Anzucht begonnen werden kann als im Freiland, verlängern sich die Erntezeiten. Demzufolge kann der Besitzer von einem Foliengewächshaus mit höheren Erträgen rechnen.

Ein Foliengewächshaus bietet viele Einsatzmöglichkeiten

Es ist natürlich möglich, ein Foliengewächshaus genau wie ein normales Gewächshaus einzusetzen und in ihm Pflanzen auszusähen und anzubauen. Jedoch eignen sich Foliengewächshäuser auch hervorragend als Winterquartier für empfindliche Pflanzen.

Graphiken: © arkela, KMBI – Fotolia.com

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