Wasserdost – Pflege, Standort & Vermehrung der Uferpflanze



Eupatorium cannabinumDer Wasserdost wächst nicht – wie man leicht vermuten könnte – im Wasser, sondern an dessen Ufern sowie allen anderen Gebieten, die einen feuchten Boden besitzen. Auch in heimischen Gärten wird die bis zu 1,50 m hohe Staude gerne für Randbepflanzungen von Gartenteichen verwendet – zumal ihre Pflege sehr einfach ist. Mit wenig Aufwand kann man als Gartenbesitzer viele Jahre lang Freude am Wasserdost und dessen zarten Blüten im eigenen Garten haben.

Wasserdost Pflanzen – Steckbrief von Gartenbista:

Wasserdost Standort: halbschattig

Wasserdost bevorzugt halbschattige Standorte; in der prallen Sonne fühlt er sich nicht besonders wohl.

Wie bereits erwähnt, ist der Wasserdost die perfekte Pflanze für Ränder eines Gartenteichs. Feuchte Böden sind optimal für die Staude, die in der Zeit von Juli bis September wunderschöne rosa oder violette Blütenröhren hervorbringt, die auch in der Vase lange haltbar sind. Diese sind im Übrigen eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.

Erstaunlicherweise kann der Wasserdost jedoch auch in Staudenrabatten gepflanzt werden, deren Bodenverhältnisse eigentlich nicht den Ansprüchen dieser Pflanze genügen. In einem gewöhnlichen Blumenbeet wächst der Wasserdost niedriger und kompakter – aber er kann dort überleben.

Wer also keinen Gartenteich sein Eigen nennen kann, muss dennoch auf diese interessante Pflanze nicht verzichten, zumal diese auch im Kübel gehalten erden kann.

Wasserdost pflanzen von März bis Sep.

Der Wasserdost kann von März bis September gepflanzt werden, wobei zu beachten ist, dass jede Pflanze etwa einen Quadratmeter Platz benötigt. Werden diese Stauden in ein Blumenbeet gepflanzt, so sollten sie in die hintere Reihe verbannt werden, da sie richtig groß werden und somit andere Pflänzchen verdrängen könnten.

Wasserdost Pflege – Tipps

  • Gießen: Eine regelmäßige, großzügige Wassergabe ist notwendig, da der Wasserdost einen hohen Wasserbedarf hat. Keinesfalls darf die Pflanze austrocknen.
  • Düngen: Auch ist es sinnvoll, der Staude Nährstoffe in Form von Dünger zuzuführen, um ihren Nährstoffbedarf zu decken. Optimal ist der Einsatz eines Langzeitdüngers. Wird der Wasserdost als Kübelpflanze gehalten, so ist es notwendig, diese einmal die Woche zu düngen.
  • Windschutz: Bei starken Winden sollten die Triebe des Wasserdosts zusammengebunden werden.
  • Überwintern: Der Wasserdost ist zwar winterhart, sollte aber dennoch einen kleinen Schutz gegen dien Kälte bekommen. Dieser kann in Form von Stroh oder Reisig gegeben sein, welches schützend über die Wurzeln der Pflanze gelegt wird.
  • Rückschnitt: Im Frühjahr wird der Wasserdost so weit zurückgeschnitten, wie man es als Gartenbesitzer wünscht.
  • Auslichtungsschnitt: Im Sommer kann zusätzlich noch ein Auslichtungsschnitt erfolgen; dasselbe gilt im Herbst nach der Blüte. Derartige Schnitte sorgen dafür, dass die Staude nur Triebe und Blüten bildet und zudem eine schöne Form bekommt.

Wasserdost Vermehrung durch Teilung

Bestehende Pflanzen können ganz leicht durch Teilung vermehrt werden. Hierfür wird im Frühjahr die Staude ausgegraben, ihre Wurzeln mit einem scharfen Spaten geteilt. Dann werden beide neu entstandenen Pflanzen wieder in die Erde gebracht. Wichtig ist, diese in den kommenden tagen besonders großzügig zu bewässern.

Auch ist eine Vermehrung durch Aussaat möglich. Diese wird von dem Wasserdost selbst durchgeführt, indem er im Herbst nach der Blüte seine Samen um sich herum verteilt. Wer möchte, kann das Saatgut auch abschneiden und im kommenden Frühjahr in die Erde bringen, ebenso ist Wasserdost Samen im Fachhandel erhältlich.

Wasserdost Krankheiten und Schädlinge

Der Wasserdost ist sehr resistent gegenüber Krankheiten.

Blattläuse hingegen können ihm das Leben schwer machen; wird der Befall zu stark, ist der Einsatz eines speziellen Pflanzenschutzmittels notwendig.

Graphik: © fotandy – Fotolia.com

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