Rasenkante selbst anlegen: So verlegen Sie Rasenkantensteine richtig!



RasenmhkanteEin Garten ohne eine Rasenfläche ist schier undenkbar. Leider hat das Gras einen Hang dazu, über die ihm zugesprochene Fläche hinauszuwachsen und Beete zu überwuchern – ein Alptraum für jeden Gartenbesitzer. Damit es nicht zu diesem worst case kommt, werden häufig sogenannte“ Rasenkantensteine“ verlegt. Diese Rasenkante hat nicht nur den Vorteil, dass sie die ungewünschte Überwucherung verhindert, sondern zudem auch sehr gut als Mähkante genutzt werden kann. Die Pflege des Rasens wird also vereinfacht. Gleichzeitzig entsteht eine schöne Beeteinfassung…

Welche Arten von Rasenkanten gibt es?

Grob unterscheiden lassen sich zwei verschiedene Modelle: die hohen Kantensteine und die flachen, welche auf gleicher Höhe mit der Erdoberfläche abschließen.

Erstere eignen sich nicht nur zur Verhinderung des Überwucherns des Rasens, sondern auch sehr gut als Abgrenzung von Beeten, Rabatten etc. Sie sind – je nach Modell – 15 – 20 cm hoch und extrem stabil. Derart gestaltete Rasenkanten sind zwar sehr zweckmäßig, jedoch erleichtern sie das Mähen nicht, da man mit dem Rasenmäher bei ihnen im wahrsten Sinne des Wortes an seine Grenzen stößt. Demzufolge werden gerne vor die hohen Rasenkanten die ebenerdigen Rasenkantensteine verlegt. Diese geben nicht nur eine schöne Optik, sondern lassen sich auch bequem mit dem Rasenmäher überfahren. Im Übrigen lassen sie sich auch ohne die hohen Kantensteine verlegen.

Was ist beim Verlegen von Rasenkantensteinen zu beachten?

Rasenkantensteine können auf verschiedene Arten verlegt werden: entweder sie werden auf ein Fundament aus Zement verlegt, oder aber sie werden in ein Sandbett gelegt. Für welche sich individuell entschieden wird, hängt von den Bodenverhältnissen ab: ist der Boden locker, so sollte ein Fundament aus Zement gegossen werden; ist der Boden hingegen schwer und lehmig, so reicht ein Sandbett vollkommen aus.

Zement anmischen zum Rasenkante verlegen

Zement kann als Fertigmischung gekauft werden. Wer ihn jedoch lieber selber anmischen möchte, sollte einen Teil Beton und vier Teile groben Sand nehmen und dies mit wenig Wasser vermischen.

Rasenkantensteine verlegen: So geht´s!

Zunächst wird entlang jenes Gartenstücks, welches durch eine Rasenkante begrenzt werden soll, ein kleiner Graben ausgehoben. Dieser sollte so tief sein, dass die Steine circa 3 cm herausragen können. Danach werden die Steine in diesen Graben gesetzt und mit einem Gummihammer (Pflasterhammer) angeklopft. Vor und hinter den Steinen wird der Aushub in die Lücken verteilt. Sollte mit Zement gearbeitet werden, so sollte dieser keinesfalls gegossen, sondern lediglich gestampft werden.

Diese Begrenzungssteine können auch stufenförmig verlegt werden; allerdings sollte in jenen Fällen unbedingt ein Fundament gegossen werden.

Rasenkantensteine in Kurven verlegen

Während das Verlegen von den höheren Begrenzungssteinen jedermann einleuchtet, macht das Verlegen von den geometrisch interessanten Kantensteinen manch einem Gartenbesitzer Kopfzerbrechen. Dafür gibt es keinen Grund! Rasenkantensteine, die vorne und hinten abgerundet sind, können sehr gut verlegt werden, und zwar nicht nur gerade, sondern auch in Kurven beziehungsweise Schlangenlinien. Diese Art der Verlegung wirkt nicht so streng wie andere Verlegungsarten, sondern lockert jedes Grundstück sehr angenehm auf.

Graphik: © dima_pics – Fotolia.com

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