Hoftore aus Holz, Kunststoff oder Metall: Welche Vorteile bieten sie? Welche Nachteile?



EinfahrtWenig Beachtung finden im Allgemeinen die Hoftore. Eigentlich merkwürdig, denn sie stellen ein wichtiges Element bei der Grundstücks- und Gartengestaltung dar. Sie sorgen dafür, dass ein Grundstück eine Zugangsbeschränkung erhält, dienen als Sichtschutz und verbessern zudem dessen Optik. Ein Hoftor ist im Übrigen nicht zu Verwechseln mit einer Eingangspforte: während erstere in der Regel schmal ist und dazu dient, Personen passieren zu lassen, sind Hoftore dafür konzipiert, Hofeinfahrten zu begrenzen; demzufolge sind sie wesentlich breiter.

Welche Arten von Hoftoren gibt es?

Hoftore sind in all jenen Designs, Farben, Höhen und Formen erhältlich, in denen es Gartenzäune gibt. Sie werden aus Holz, Metall oder Kunststoff gefertigt. Jedes Material bietet seine Vor- und nachteile; für welches sich individuell entscheiden wird, liegt beim Besitzer selbst.

Hoftore gibt es einflügelig, zweiflügelig sowie zum Schieben. Diverse Modelle können zudem elektronisch gesteuert werden, so dass der Grundstücksbesitzer nicht mehr selbst Hand anlegen muss, wenn er seinen Hof betreten oder verlassen möchte.

Hoftore aus Holz: Der Klassiker

Der Klassiker schlechthin sind Hoftore aus Holz. Dies liegt vor allem daran, dass sein Jahrzehnten Umzäunungen und somit auch die Tore aus Holz gefertigt werden. der Vorteil liegt darin, dass sie nicht nur natürlich aussehen, sondern auch leicht ausgetauscht werden können.

Nachteilig wirkt sich hingegen die Pflegebedürftigkeit von Holz aus: es muss regelmäßig gestrichen werden, um es vor Umwelteinflüssen und Witterungsbedingungen zu schützen. Auf Dauer jedoch reicht selbst die beste Pflege nicht aus: Holz wird irgendwann entweder morsch oder verfault.

Hoftore aus Metall: Geschaffen für die Ewigkeit…

Wer sich ein Hoftor aus Metall kauft, hat sich für ein Objekt für die Ewigkeit entscheiden. Meistens ist das Metall verzinkt, so dass es optimal vor Witterungseinflüssen geschützt ist. Darüber hinaus gibt es Hoftore aus Metall in den interessantesten Formen und Designs, mit Spitzen. Schnörkeln, Zierkugeln und vielen anderen Verzierungen.

Negativ ließe sich lediglich sagen, dass Metall nicht unbedingt das natürlichste Element ist und somit etwas kalt wirken kann.

Hoftore aus Kunststoff: Pflegeleicht und modern

Ein Hoftor aus Kunststoff ist häufig nicht als ein solches zu erkennen, da es in Holzoptik gestaltet ist. Der Vorteil gegenüber echtem Holz liegt in der Pflegeleichtigkeit des Kunststoffs: er verwittert nicht, muss nicht gestrichen werden, und in der Regel benötigt er keine Reinigung seitens des Besitzers. Diese sollte nur bei starken Verschmutzungen stattfinden, und dann genügt meistens schon ein Abspritzen mit dem Gartenschlauch.

Der Nachteil von Hoftoren aus Kunststoff liegt darin, dass sie nicht für die Ewigkeit gebaut sind. Trotz ihrer Wetterfestigkeit machen ihnen auf Dauer Frost und starke Sonneneinstrahlung zu schaffen, so dass sie irgendwann unansehnlich werden.

Hoftore selber bauen?

Manch ein Hauseigentümer kommt auf die Idee, sich sein Hoftor selbst zu bauen. Dies kann gelingen, wenn er handwerklich sehr begabt ist. Ansonsten ist es empfehlenswert, seine Hoftore zu kaufen, und zwar beim Fachmann. Dieser misst millimetergenau aus, wie breit solch ein Tor sein kann, fertigt es an und baut es auch ein. Insbesondere wenn das Hoftor elektrisch betrieben sein soll, ist es grundsätzlich sinnvoller, die Hilfe eines Fachmanns in Anspruch zu nehmen.

Graphik: © Fotolyse – Fotolia.com

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