Hyazinthe Pflege, Standort und Überwintern der Pflanze



Frühling, Blumen, GartenarbeitDie Hyazinthen sind ein sehr gutes Indiz dafür, dass der Winter vorbei ist. Zeigen sich die Pflanzen mit ihren bunten, dicken, traubenartigen Blüten, die einen betörenden Duft verströmen, so kann man sich recht sicher sein, dass der Frühling gekommen ist. Die Hyazinthe ist sehr anspruchslos, jedoch sollten einige Tipps beherzigt werden, um dieser schönen Zwiebelpflanze ein langes Leben zu ermöglichen.

Hyazinthe – Steckbrief von Gartenbista:

Hyazinthen Standort: möglichst sonnig

Die farbenfrohen Frühlingsblüher können sowohl im Haus als auch im Garten gedeihen. Wichtig dabei ist nur, dass ihnen ein möglichst sonniger Standort zugewiesen wird. Stehen sie zu dunkel oder zu schattig, bilden sie nur kleine Blütentrauben, die zudem kaum duften.

Hyazinthen gießen: hoher Wasserbedarf

Egal, ob die Hyazinthe als Zimmerpflanze oder im Freien gehalten wird: sie benötigt viel Wasser und sollte deswegen regelmäßig gegossen werden.

360°-Video von der Hyazinthe

In diesem Gartenbista-Video zeigen wir Ihnen in einer 360°-Ansicht, wie die Hyazinthe aussieht.

360°-Video von der Hyazinthe (Hyacinthus) – Gartenbista-Videostudio, gedreht im Februar

Hyazinthe Pflege

  • Nicht umpflanzen: Wird eine Hyazinthe im Garten eingepflanzt, so wird sie die kommenden Jahre an derselben Stelle verbringen.
  • Blütenschnitt: Neben dem Wasserbedarf, der besonders an trockenen Tagen gegeben ist, braucht die Zwiebelpflanze ein wenig Aufmerksamkeit, nachdem sie verblüht ist: die Blüten werden abgeschnitten, die Blätter hingegen bleiben stehen, da die Hyazinthe aus ihnen die Kraft für das Folgejahr zieht.
  • Düngen: Eine kleine Düngegabe im Herbst stärkt den Frühlingsblüher zusätzlich.

Hyazinthe als Topfpflanze

Wer seine Hyazinthe gerne im Haus haben möchte, muss hierfür einfach nur im Oktober eine oder mehrere Zwiebeln in ein Pflanzgefäß setzen. Dieses sollte mit lockerer Erde gefüllt sein; die Zwiebeln dürfen nicht zu dicht beieinander stehen.

Hyazinthe (Hyacinthus) im Topf

Hyazinthe (Hyacinthus) im Topf

Die Erde wird dann leicht angegossen, danach kommt das Pflanzgefäß an einen dunklen, kühlen Ort, vorzugsweise im Keller. Während der Zeit des Keimens braucht die Zwiebel nur ganz selten gegossen zu werden. Zeigt sich jedoch eine kleine grüne Spitze, wird die Hyazinthe an einen warmen, hellen Ort innerhalb des Hauses gebracht. Von diesem Zeitpunkt an wird sie nach Bedarf gegossen, wobei sie weder austrocknen noch zu sehr durchnässen darf.

Hyazinthe überwintern

Die Topfhyazinthe ist ebenfalls mehrjährig, allerdings ist es recht mühsam, sie am Leben zu halten. Sobald die Pflanze verblüht ist, wird die Blüte entfernt. Auch muss die Wasserzufuhr immer weiter reduziert werden, bis schließlich das Gießen ganz eingestellt wird. Danach muss die Hyazinthe mitsamt ihrem Topf in einen dunklen Raum, in dem sie die folgenden Monate verbringen wird. Weiterer Pflege bedarf es nicht.

Im Oktober ist es an der Zeit, die Hyazinthe aus dem Sommerschlaf zu erwecken. Dies geschieht in der Form, dass die Zwiebel zunächst einmal in frische Erde umgetopft wird. Diese muss in den kommenden drei Wochen ständig feucht gehalten werden, danach kommt die Hyazinthe für einen Zeitraum von circa acht Wochen in den Kühlschrank. Dort beginnt sie, zu treiben. Ist dies der Fall, kann sie an einen hellen, warmen Ort gestellt werden.

Graphik: © Alexander Raths – Fotolia.com

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.