Werkzeugwagen selber bauen: Anleitung



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Als Hausbesitzer kommt man nicht umhin, die eine oder andere handwerkliche Tätigkeit selbst zu verrichten. Zum einen ist es viel zu teuer, wegen jeder Kleinigkeit einen Handwerker zu engagieren, zum anderen kann es durchaus Spaß machen, selbst Hand anzulegen. Leider ist es häufig so, dass sich da benötigte Werkzeug nicht dort befindet, wo man es vermutet. So wird manch eine handwerkliche Arbeit bereits im Keim erstickt, da die erforderlichen Materialien unauffindbar sind. Wer sein Werkzeug übersichtlich an einem Platz haben möchte, sollte sich näher mit einem Werkzeugwagen (auch Werkstattwagen genannt) befassen.

So bauen Sie Werkzeugwagen selber – Gartenbista-Anleitung:

Was ist ein Werkzeugwagen?

Bei einem Werkzeugwagen handelt es sich um ein mobiles Schränkchen, welches mehrere Schubladen beziehungsweise Fächer besitzt. In diesen werden Werkzeuge deponiert. Damit man diese von A nach B transportieren kann, ist dieses Schränkchen auf Rollen.

Einen Werkzeugwagen kann man im Baumarkt oder Internet kaufen; wer handwerklich begabt ist – wovon ja auszugehen ist, wenn ein Werkzeugwagen gewünscht wird -, kann sich solch ein Gefährt zur Werkzeugaufbewahrung auch einfach selbst bauen.

Werkzeugwagen bauen: was wird benötigt?

  • Stabile Holzplatte für den Boden (Größe abhängig von der gewünschten Größe des Werkzeugwagens)
  • 4 Rollen
  • Metallplatten für die Seitenwände, die Rückwand sowie als Deckel (auch hierbei ist die Größe abhängig von der gewünschten Größe des Werkstattwagens)
  • Winkel mit Schrauben und Muttern

Optional:

  • Schubladenschienen (Anzahl abhängig von der gewünschten Anzahl der Schubladen) sowie Sperrholz für die Schubladen
  • Regalbretter aus Sperrholz sowie eine Fronttür inklusive Scharnier

Auf die richtige Vorbereitung kommt es an…

Es ist sinnvoll, vor Beginn des Baues zunächst eine Zeichnung in Originalgröße anzufertigen, damit man einen besseren Eindruck bekommt. Darüber hinaus sollte man sich Gedanken darüber machen, dass solch ein Werkzeugwagen per se nicht zu schwer sein sollte; wenn er erst einmal bestückt ist, kommt das Gewicht von ganz alleine… Demzufolge ist es eine Überlegung wert, auf schwerere Schubladen zu verzichten und stattdessen nur Regalböden zu verwenden. In diesem Fall sollte eventuell eine Tür eingebaut werden; dies ist jedoch individuell zu entscheiden.

Werkzeugwagen selbst bauen: So geht´s!

  1. Zuerst werden die vier Rollen mithilfe von Schrauben an der stabilen Holzplatte befestigt.
  2. Wenn Schubladen gewünscht werden, sollten die Schienen an den richtigen Stellen in den Seitenwänden angebracht werden; sollen lediglich Regalbretter eingesetzt werden, sollte hiefür Schrauben in die Seitenwände gesetzt werden, auf denen die Bretter dann aufliegen können.
  3. Danach werden die beiden Seitenwände sowie die Rückwände an dem Holzbrett montiert. Dies geschieht am sinnvollsten mithilfe von Winkeln und Schrauben, welche durch das Metall gebohrt werden; die Platten selbst zudem noch miteinander verlötet werden, was eine zusätzliche Stabilität ergibt.
  4. Nun wird der Deckel auf die Konstruktion angebracht. Auch hierbei ist es sinnvoll, Winkelverbindungen zu verwenden sowie zu löten.
  5. Nun werden entweder die Schubladen konstruiert und in den Werkzeugwagen eingesetzt oder aber die Regalbretter eingelegt.
  6. Wer eine Fronttür haben möchte, setzt diese mithilfe von Scharnieren ein.

Graphik: © PRILL-Mediendesign – Fotolia.com

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