Geräteschuppen im Garten bauen: Was ist zu beachten?



GartenhtteJeder anständige Gartenbesitzer nennt einen Haufen Gartengeräte und –werkzeuge sein Eigen. Diese gilt es irgendwo unterzubringen, denn zum einen sieht es nicht besonders schön aus, wenn der ganze Garten voll mit Spaten, Schaufeln, Rasenmähern etc. liegt. Zum anderen leiden Geräte auch sehr darunter, wenn sie permanent den Witterungseinflüssen ausgesetzt sind. Als verantwortungsvoller Gartenbesitzer stellt man seinen Gartengeräten also eine Unterkunft zur Verfügung: einen Geräteschuppen.

Geräteschuppen bauen – Tipps von Gartenbista:

Was ist zu beachten? Braucht man eine Baugenehmigung?

Ist der Entschluss getroffen, einen Geräteschuppen zu bauen, stürzt sich manch ein Gartenbesitzer sogleich in die Arbeit. Dabei übersieht er, dass es ihm gar nicht gestattet ist, ohne Baugenehmigung einen derartigen Bau zu starten. Auch wenn es kaum vorstellbar ist: in vielen Bundesländern bedarf es einer solchen Genehmigung, wenn man in seinem eigenen Garten einen Geräteschuppen oder ein Gartenhaus aufstellen möchte, vor allem dann, wenn diese Gartenhäuschen ein festes Fundament bekommen sollen. Grundsätzlich müssen zudem noch die jeweils geltende Bauordnung sowie der Bebauungsplan beachtet werden. Vor dem Bau sollte man sich also generell erkundigen, ob beziehungsweise in welcher Form das Aufstellen eines Geräteschuppens genehmigungspflichtig ist.

Darüber hinaus sind die gesetzlichen Regelungen gemäß dem Nachbarrecht zu berücksichtigen, wie beispielsweise Abstand zur Grundstücksgrenze.

Geräteschuppen aus Holz oder Metall?

Ist die Entscheidung gefallen, einen Geräteschuppen zu installieren, stellt sich zunächst einmal die Frage, aus welchem Material dieser sein soll. Schaut man sich im Fachhandel um, so wird man feststellen, dass derartige Gartenhäuser überwiegend in Holz und Metall angeboten werden. Nicht ohne Grund: ein Gerätehaus aus Metall ist nicht nur pflegeleicht, sondern auch sehr langlebig, so dass eine derartige Investition für viele Jahre hält. Geräteschuppen aus Holz hingegen erfreuen sich noch größerer Beliebtheit: sie sind sehr natürlich und passen sich demzufolge optimal einem Garten an. Leider benötigen sie etwas mehr Pflege als jene aus Metall…

Geräteschuppen aus Holz richtig pflegen

Wie sämtliche Produkte aus Holz, sind auch Geräteschuppen nicht vor Witterungseinflüssen gefeit. Diese sorgen nicht nur dafür, dass die Optik stark leidet: auch die Lebensdauer eines Holzschuppens kann radikal verkürzt werden, wenn er nicht richtig gepflegt wird.

Diese Pflege beginnt bereits vor dem Aufbau: mit einer Imprägnierung des Holzes. Diese dient dazu, Holz vor Witterungseinflüssen zu schützen, ohne es daran zu hindern, zu arbeiten. Wichtig ist nämlich, dass Holz als Naturprodukt immer weiter arbeiten kann.

Wer möchte, kann über der Lasur noch eine deckende Farbe auftragen, wenn der Schuppen aufgebaut ist. Dabei ist darauf zu achten, dass dies in mindestens zwei Schichten geschieht; nur so erhält das Holz den benötigten Schutz.

Möchte man keinerlei Farbe, sondern nur mit Beize arbeiten, so sollte diese mindestens in drei Schichten außen und in zwei Schichten innen aufzutragen. Der Vorteil des Beizens liegt darin, dass die Holzmaserung sichtbar bleibt.

Um das Holz des Geräteschuppens optimal zu pflegen, ist eine Auffrischung der Farbe beziehungsweise der Beize alle paar Jahre notwendig. Wann es so weit ist, lässt sich daran erkennen, dass die bestehende Lasur abblättert…

Graphik: © pure-life-pictures – Fotolia.com

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